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Ein romantisches Bild bietet jedes Jahr die Soier Brandstatt beim Weihnachtsmarkt.

Gemütlichkeit wird großgeschrieben

Weihnachten in der Brandstatt: Das wartet auf die Besucher

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Das ganze Dorf zieht an einem Strang. Die Bayersoier feiern wieder „Weihnachten in der Brandstatt“. Der Erlös geht an soziale und gemeinnützige Zwecke im Ort und in der Region.

Bad Bayersoien – Die gute Stube in Bad Bayersoiens Dorfmitte verwandelt sich wieder in eine adventliche Bühne: An diesem Sonntag, 17. Dezember, wird dort von 14 bis 17 Uhr „Weihnachten in der Brandstatt“ gefeiert. Verantwortlich für die Organisation ist heuer der Obst- und Gartenbauverein. Dessen Vorsitzender Benedikt Heinritzi schwärmt von der Stimmung auf dem Platz mit seinen Ständen: „Es ist ein gemütliches Weihnachten im alpenländischen Stil und keine Hetzerei.“

Dafür sorgen die Ortsvereine mit ihren Ständen – von den Gartlern über die Schützen, Trachtler, Burschen, Bäuerinnen, Pfarrgemeinderat bis hin zu den ESV-Sportlern und dem Tennisverein. Es werden wieder selbstgemachte Schmankerl angeboten, ebenso wie handgefertigte Socken und Mützen. Die örtliche BRK-Bereitschaft kümmert sich um Kaffee und Kuchen in der nahen Gunklstube. Der Verkehrsverein lädt zur Tombola ein und es gibt einmal mehr das beliebte Schätzen des Gewichts einer halben Sau.

Ein Besonderheit in Bad Bayersoien ist jedes Jahr die Lebende Krippe, die es auch heuer wieder gibt. „Man sieht und spürt, wie das Dorf zusammenhält“, sagt Gartler-Vorstand Heinritzi. Das zeigt sich auch beim Herrichten. Eröffnung ist um 14 Uhr mit Pfarrer Rudolf Scherer und Bürgermeisterin Gisela Kieweg. Um 15 Uhr kommt der Nikolaus in seiner Kutsche und verteilt Süßigkeiten an die Kinder. Die Blaskapelle sorgt an diesem Tag für die musikalische Umrahmung., Mittlerweile ist es die 26. Auflage von „Weihnachten in der Brandstatt“. Der Soier Christkindlmarkt wurde in dieser Form im Jahr 1991 vom damaligen Verkehrsvereinschef Georg Epple und Fredi Utschneider ins Leben gerufen. Damals wie heute fließt der Erlös an soziale und gemeinnützige Zwecke im Ort und in der Region. Die Vereine wechseln sich jährlich mit der Organisation ab. An wen diesmal die Spenden gehen, ist allerdings noch unklar, darüber befinden die Vereinsvorstände nach der Veranstaltung. 

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