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Großprojekt auf der Zielgeraden: Bis Ende des Jahres sollen alle Alpenresidenz-Wohnungen bezugsfertig sein. 

Alle Wohnungen bereits veräußert

Alpenresidenz in Bad Kohlgrub: Bezugsbereit und bezahlbar

Bad Kohlgrub - Fortschritte an der Bad Kohlgruber Badstraße: Das ehemalige Hotel Maximilian wird in eine Wohnanlage verwandelt. Die ersten Bewohner sind bereit eingezogen. 

Die Großbaustelle an der Bad Kohlgruber Badstraße steht kurz vor dem Abschluss: Aus dem ehemaligen Hotel Maximilian ist eine Wohnanlage mit 25 Einheiten geworden. Nach nur einem Jahr Bauzeit sind die ersten Bewohner bereits eingezogen. „Ende des Jahres sollen alle Wohnungen bezugsfertig sein“, prognostiziert Architekt Otto Fussenegger.

Er hat das Großprojekt von Beginn an betreut. Los ging es mit den Planungen im Frühjahr 2014. Zu diesem Zeitpunkt stand das 1978 und 1993 in zwei Bauabschnitten entstandene Hotel schon fast zwei Jahre leer. Darum ist der Einheimische, der auch im Gemeinderat sitzt, froh, das große Objekt wiederbelebt zu sehen. Die 25 entstandenen Wohnungen sind zwischen 41 und 172 Quadratmeter groß – und mittlerweile alle veräußert.

Die Käufer kommen bis aus Kanada, Frankfurt oder Flensburg. „Bemerkenswert finde ich, dass sich auch einige Berufstätige, die noch mehrere Jahre in München arbeiten werden, entschieden haben, in der Alpenresidenz eine Wohnung zu kaufen. Sie nehmen das Pendeln in Kauf, weil sie hier eine schöne, bezahlbare Wohnung in herrlicher Umgebung gefunden haben“, erzählt Fussenegger. Er weiß, dass die meisten Käufer selbst einziehen werden. Nur ein paar sehen die Wohnung als Anlageobjekt oder nutzen sie zunächst nur als Ferienwohnung, um später einmal ganz in die Ammertaler Gemeinde zu ziehen.

Großprojekt noch nicht ganz abgeschlossen - aber bald

Für den Architekten war es eine Herausforderung, aus der starren Hotelstruktur vernünftige Grundrisse für die einzelnen Einheiten zu bekommen. Dafür seien auch Eingriffe in die Tragstruktur des Gebäudes notwendig geworden. So hat nur der Eingangsbereich den hoteleigenen Charakter behalten. Der Speisesaal wurde zu einer Drei-Zimmer-Wohnung umgebaut, und auch den Bereich um das Hallenbad gestaltete man in eine Wohnung. Jetzt stehen nur noch einige Maler- und Fliesenlegerarbeiten aus. „Weil die Verputzer-Firma zwölf Wochen in Verzug geriet, wurden wir nicht wie geplant fertig“, erklärt Fussenegger.

Die Außenanlagen und die Fertigstellung der Parkplätze hängen jetzt von der Witterung ab. Trotzdem ist der Bad Kohlgruber froh, „dass dieses Großprojekt bald abgeschlossen ist“. An Urlaub sei jedoch nicht zu denken. „Wir haben mit demselben Bauträger bereits ein neues Projekt in Schongau in Planung. Denn die Zusammenarbeit am Fuße des Hörnles lief gut: „Eigentlich war geplant, nur den älteren Gebäudeteil mit einem neuen Dach und Vollwärmeschutz zu versehen. Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu erreichen, haben wir im Nachhinein entschieden, das ganze Objekt neu einzudecken und die gesamte Alpenresidenz mit Vollwärmeschutz auszustatten.“ Für die Wärme sorgt zudem ein Blockheizkraftwerk, nachdem alle Heizungen sowie die Sanitär- und Elektroleitungen erneuert worden sind.

Michaela Feldmann-Kirschner

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