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Den Winter über können die Innenarbeiten im neuen Bad Kohlgruber Kindergarten vonstatten gehen. 

Provisorium in der Wandelhalle vorteilhaft für Projekt

Es geht vorwärts in Bad Kohlgrub: Bald steht beim Kindergarten-Neubau der Hebauf an

Der Rohbau zog sich in die Länge. Aber jetzt ist er fertig. Die Fertigstellung für den Kindergarten Bad Kohlgrub ist nun für Pfingsten geplant.

Bad Kohlgrub – Für Spaziergänger ist es gut erkennbar: Es geht voran an der Kindergarten-Baustelle in der Rudolf-Schnell-Straße in Bad Kohlgrub: „Die Rohbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen“, freut sich Architektin Barbara Daser. Auch der Dachstuhl ist zu, das Gebäude winterfest verschlossen.

Da sich der Rohbau laut Projektleiter Ingenieur Otto Fussenegger „in die Länge zog“, spielte das warme, trockene Herbstwetter den Bauarbeiten in die Karten. Ein Großteil der Naturholzfenster mit Aluminiumschale sind gesetzt. „Das ist sehr schön geworden“, schwärmt Fussenegger. Er und seine Partnerin sind vollauf zufrieden mit der Arbeit von Schreinern und Zimmerern. Im Moment sind mit dem Elektriker, der die Rohinstallation erledigt, dem in den Startlöchern stehenden Heizungs- und Sanitärinstallateur sowie dem Spengler drei Handwerker aus Bad Kohlgrub auf der Baustelle zugange. Die Fernwärmeleitung, die von der Schule zum Kindergarten führt, ist ebenfalls bereits verlegt. Weitere Arbeiten umfassen das Verputzen der Innenwände sowie der Einbau des Estrichs.

Die beiden Architekten sind dennoch froh, dass die Kinder in der Wandelhalle gut untergebracht sind und „wir so nicht unter Zeitdruck stehen“. Die Kleinen schauen auch immer wieder mal an der Baustelle vorbei, um sich selbst einen Eindruck über die Fortschritte zu verschaffen. Für sie wird es bald auch eine eigene Hebauf-Feier geben, verrät Otto Fussenegger, der mit Barbara Daser für den 29. November die Lokal-Prominenz zu dieser Veranstaltung geladen hat.

Bis Pfingsten 2019 wird es wohl dauern, ehe die Kinder in ihr neues Domizil einziehen können, das sich im Vergleich zu früher von der Grundfläche her mehr als verdoppelt hat. „Außerdem ist das Gebäude so konzipiert, dass wir jederzeit anbauen können“, sagt Fussenegger im Hinblick auf die derzeit vielen schwangeren Frauen im Hörleort schmunzelnd. Er geht wie Barbara Daser weiterhin davon aus, dass die Kostenschätzung eingehalten werden kann. „Im Moment läuft die Ausschreibung für die Innenausstattung. Da wir Festeinbauten mit Emporen und Stufen geplant haben, werden die ganz individuell für unsere Kindertagesstätten angefertigt“ erläutert die Architektin. In den Geschäftsräumen des Büros stehen derweil Stoffmuster in hellgrün, orange und dunkelblau – den Farben, die den Kindergarten zukünftig prägen werden. Die vier Tage Schließzeit, die für den Umzug dorthin geplant sind, müssen die Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder irgendwie selbst überbrücken.

Michaela Feldmann-Kirschner

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