Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein

Ende der Zeitumstellung: EU nennt Termin - Bald könnte es soweit sein
Der Bahnhof Mittenwald soll in Zukunft wieder zur Visitenkarte der Marktgemeinde werden. fotos (2): kunz

Bahnhof Mittenwald: Baufahrzeuge rücken am 12. September an

Mittenwald - n zehn Tagen geht’s los: Dann rücken am Mittenwalder Bahnhof, Baujahr 1912, die Bagger an. Sie werden im großen Stil das Innere des markanten Gebäudes verändern.

Die Schönheits-Operation des Mittenwalder Bahnhofs steht unmittelbar bevor. So sollen am 12. September die ersten Abbrucharbeiten beginnen. Anschließend wird das 99 Jahre alte Gebäude peu à peu ein völlig neues Innenleben erhalten. „Zuerst werden die nicht tragenden Teile und Wände im Bahnhof abgerissen und dann die Wirtschaftsräume ausgeräumt“, erläutert Wolfgang Schwind. Dessen gleichnamige GmbH - dahinter verbirgt sich die komplette Familie des ortsbekannten Statikers - hatte vor einigen Monaten die Immobilie erworben.

Die eigentlichen Arbeiten sollen dann im Oktober beginnen. Ist alles fertig, werden zwei neue Treppen an den bisherigen Nebeneingängen in den Ersten Stock führen. „Der bisherige Aufgang im Südteil wird saniert“, berichtet Schwind. Dieser plant zudem dort die teilweise Entfernung und Erneuerung der Geschossdecken. Folge: Die bisherige Eingangshalle erhält im Ersten Stock eine Galerie mit Aufgang. „Hier werden Besuchern und Fahrgästen weitere Sitzmöglichkeiten geboten.“

In den Räumen unterhalb der bisherigen Gaststätte, die in ein modernes Bistro umgewandelt wird, will Schwind neuerdings einen 60 Quadratmeter großen Seminarraum einrichten. Damit solle ein gewisses Defizit ausgeglichen werden, bekundet der Statiker. Dieser kann sich gut vorstellen, dass dort „kleine Ausstellungen arrangiert werden“. Im Erdgeschoss planen Schwind und Co. in der Empfangshalle ein Reisebüro mit Fahrkartenausgabe und Postagentur sowie in südlicher Verlängerung eine Apotheke.

Aus ästhetischen Gründen wird das Dach zwischen Bahnhofs- und ehemaligem Zollgebäude abgetragen. Das sei mit der Regierung von Oberbayern so vereinbart worden, meint Investor Schwind. „Dadurch soll der Bahnhof in seinen ursprünglichen Zustand als Solitärgebäude zurückgeführt werden.“

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