Großer Auftritt: Korbinian Kirmaier führt Bundeskanzlerin Angela Merkel durch seine Abteilung – und meistert diese Aufgabe souverän. foto: roche

Grainauer führt Kanzlerin durch seine Arbeitsstelle

Korbinian Kirmaier (18) trifft Angela Merkel

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Grainau - So nah kommen ihr nicht viele Auszubildende: Der Grainauer Korbinian Kirmaier hat Bundeskanzlerin Angela Merkel durch die Räume von Roche geführt. Aufregung? Ging schon...

Naturwissenschaften sind seine Leidenschaft. Das war schon klar, als Korbinian Kirmaier noch die Zugspitz-Realschule in Garmisch-Partenkirchen besuchte. Dass er nach der Mittleren Reife einen der äußerst begehrten Ausbildungsplätze bei Roche in Penzberg ergattert hat, nennt der Grainauer „großes Glück“. Und das war ihm in dieser Woche erneut hold. Der 18-jährige angehende Biologie-Laborant war zur richtigen Zeit am absolut richtigen Ort und durfte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durch seinen Arbeitsbereich führen, ihr etwas über die Proteinaufreinigung erzählen und ihre Fragen über die Ausbildung beantworten. „Wir sind alle sechs bis neun Monate in anderen Abteilungen“, erklärt Kirmaier. Dass er passend zum Besuch der Regierungschefin in der war, die auf ihrem Programm gestanden hatte, sei reiner Zufall gewesen. „Ich wurde gefragt, ob ich dabei sein will und hab’ sofort zugesagt.“

Um sich auf den hohen Gast vorzubereiten, „haben wir eine Generalprobe mit Doubles gemacht“. Auch wenn das gespielte Szenario dem tatsächlichen durchaus nahe kam, war es dann doch wieder etwas ganz anderes“. Insbesondere die zahlreichen Fotografen und Journalisten hatte Kirmaier zunächst nicht auf dem Schirm. Klar war, dass jeder Schritt sitzen musste. Sobald sie kommt, eine halbe Drehung nach rechts und nicht so viel mit den Händen fuchteln. Trotz dieser ungewohnten Rahmenbedingung hielt sich die Aufregung bei dem jungen Grainauer in Grenzen. Ganz souverän begrüßte er die Kanzlerin. „Bei uns in der Abteilung war sie etwa 20 Minuten“, erinnert er sich. Im Gespräch mit der Kanzlerin, die vor ihrer politischen Karriere als Physikerin tätig war, merkte er schnell, dass sie sich in etlichen Bereichen auskennt. „Sie war sehr interessiert und hat viele Fragen gestellt.“

Tanja Brinkmann

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