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Einen Geschenkkorb mit regionalen Spezialitäten überreichten die Bayernbund-Kreischefs Ludwig Bertl (r.) und Luitpold Braun (l.) an den Referenten MdL Steffen Vogel.

Schutz der Bürger wird vernachlässigt

CSU-Mann plädiert für Prüfung auf Abspaltung Bayerns vom Bund

Saulgrub - Die Flüchtlingskrise spaltet Meinungen. Eine, die CSU-Abgeordneter Steffen Vogel vertritt, kam beim Bayernbund-Kreisverband gut an. 

Zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem oberfränkischen CSU-Landtagsabgeordneten Steffen Vogel hatte der Bayernbund, Kreisverband Weilheim-Schongau/Garmisch-Partenkirchen, in das Gasthaus Zum Bayrischen Paradies nach Saulgrub geladen. Vogel war überregionale Beachtung widerfahren, als er im vergangenen Herbst anregte, Bayern solle die Vor- und Nachteile eines eventuellen Ausscheidens aus der Bundesrepublik Deutschland prüfen. Den Anlass zu seiner Überlegung sieht der Abgeordnete darin, dass die Bundesregierung im Rahmen der Flüchtlingskrise die zentrale Aufgabe des Staates vernachlässige, die Sicherheit seiner Bürger nach innen und außen zu schützen.

Dabei ist dem CSU-Mann durchaus bewusst, dass eine Separierung Bayerns mit vielen praktischen Schwierigkeiten verbunden und mittelfristig nicht durchzusetzen ist. Laut Vogel habe der Bund in den Jahrzehnten seines Bestehens seine Kompetenzen immer mehr ausgedehnt, auf Kosten der Länder. Die Entwicklung hin zum dezentralisierten Einheitsstaat werde mittlerweile von vielen Länderegierungen bereits begrüßt, da der Bund mit der Erweiterung seiner Zuständigkeiten auch die mit den Aufgaben verbundenen Kosten übernehme. Bayern würde immer mehr von Berlin fremdbestimmt und müsse sich zudem von den bundesrepublikanischen Parteien Arroganz und Häme gefallen lassen. In der Welt des 21. Jahrhunderts seien die Nationalstaaten zu klein, um die großen Probleme zu lösen, aber auch zu groß, um den Menschen eine Heimat zu sein.

Steffen Vogel traf mit seinen Überlegungen bei den Mitgliedern des Bayernbundes auf Zustimmung. In der Diskussion war man sich einig, dass Bayern politisch gestärkt werden müsse. In der Diskussion, geleitet vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Luitpold Braun, wurde u.a. dargelegt, dass Bayern EU-weit auf Platz sieben bei der Wirtschaftskraft liege.

mm

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