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Steil und brüchig ist das Gelände am Riffeltorkopf.

Zweimal geht's in die Route „Die Maus, der Tiger und der Käfer“

Bergwacht-Einsätze am Riffeltorkopf und im Matheisenkar

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Grainau - Sie sind die Retter in der Not: Das haben die Einsatzkräfte der Grainauer Bergwacht wieder bewiesen. Sie mussten in den vergangenen Tagen nicht nur einmal ausrücken.

Ein einsatzreiches Wochenende liegt hinter den Grainauer Bergrettern. Allein zweimal mussten sie in die Route „Die Maus, der Tiger und der Käfer“ in der Riffeltorkopf-Nordwand ausrücken. Am Samstagnachmittag galt es, einen Kletterer (45) zu versorgen, der im Vorstieg mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Mit dem ADAC-Hubschrauber Christoph Murnau erreichten zwei Retter den Hessen, wurden per Winde abgelassen, winschten ihn und seine Begleiterin auf und brachten beide sicher ins Tal. Das steile und brüchige Gelände stellte dabei nicht nur für die Bergretter, sondern auch für die Hubschrauberbesatzung eine große Herausforderung dar.

Beim Ausstieg aus der Route hatte am Sonntag ein Kletterer beim Nachziehen des Seils einige lockere Steine ausgelöst, die einen unterhalb befindlichen Esenbacher (44) am Rücken verletzten. Mit dem ADAC-Helikopter Christoph 1 wurden dieser und sein Begleiter ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Abends um 20.30 Uhr folgte ein Notruf aus dem Matheisenkar. Eine Frau und ihr Bruder hatten sich verstiegen und kamen weder vor noch zurück. Nach Rücksprache mit den Betroffenen hatten diese zwischenzeitlich einen sicheren Biwakplatz gefunden, sodass aufgrund des höheren Risikos bei Nachteinsätzen entschieden wurde, die Kirchseonerin (58) und der Nürnberger (60) erst am folgenden Tag zu holen.

Im Matheisenkar waren die Grainauer schon am Samstagabend unterwegs gewesen. Zunächst, um einer Eichenauerin (33) zu helfen, die sich beim Abstieg von der Alpspitze am Knie verletzt hatte. Noch während dieser Einsatz mit dem Polizeihubschrauber Edelweiß 1 lief, erreichte sie um 22 Uhr der nächste Hilferuf. Ein Bergsteiger aus Stade hatte sich im felsigen Gelände im Dunkeln verstiegen. In einem weiteren Anflug wurde ein Retter bei ihm abgesetzt, so dass auch er abgeholt werden konnte. Insgesamt waren die Einsatzkräfte an diesem Abend viereinhalb Stunden gefordert.

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