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Diesen Mosaikstuhl mit dem Konterfei der Wallgauer Ehrenbürgerin hat die Krüner Künstlerin Manuela Dilly gefertigt.

Benefizaktion mit Olympiasiegerin Neuner

Magdalena Neuner aus Mosaik

Krün - Erst Barack Obama, jetzt Magdalena Neuner: Die Biathlon-Olympiasiegerin wurde auf einem besonderen Stuhl verewigt - für die gute Sache.

Spätestens seit sie US-Präsident Barack Obama im Zuge des G7-Gipfels in Schloss Elmau einen Stars-and-Stripes-Stuhl aus Tiffany-Glas fertigte, hat die zugezogene Neu-Krünerin Manuela Dilly (49) in der Region von sich Reden gemacht. Nun hat die Frau mit der kreativen Ader ein weiteres Mal aufhorchen lassen – natürlich mit einem Stuhl, einem Unikat, einem Meisterwerk.

Diesmal hat die studierte Kunstlehrerin keinen mächtigen Staatsmann aus Übersee, sondern eine prominente Einheimische als Vorlage und Inspiration ausgewählt: Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner (29). Magdalena in Mosaik sozusagen – und für einen guten Zweck obendrein. Die exquisite Sitzgelegenheit mit dem Konterfei der berühmten Wallgauer Ehrenbürgerin soll nämlich über die Internet-Auktionsplattform Ebay versteigert werden. Neuner-Fans oder zahlungskräftige Freunde der Glaskunst können zwischen 15. und 25. Juni ihr Angebot abgegeben. Der Erlös soll dem Verein „Hilfe für das rheumakranke Kind“ zu Gute kommen. Der Name des Meistbieters soll am Samstag, 25. Juni, im Rahmen des Tags der offenen Tür in der Garmisch-Partenkirchner Kinderrheuma-Klinik bekannt gegeben werden – und das Bayerische Fernsehen soll darüber angeblich live senden.

Was die Künstlerin vom Krüner Isar-Stausee natürlich riesig freut. „Die Gesundheit der Kinder ist ein unschätzbares Gut. Deshalb hoffe ich, dass mit dem Erlös dieser Versteigerung die Arbeit der Klinik unterstützt wird.“

Da kann die Unterstützung einer deutschlandweit bekannten und geschätzten Vorzeige-Frau nicht schaden. „Dafür bin ich gerne ins Atelier nach Krün gekommen“, verdeutlicht Magdalena Neuner, die dem Mosaik-Stuhl mit einem Autogramm noch eine ganz persönliche Note verliehen hatte. „Ihre Unterschrift wurde ins Glas geätzt und in den Stuhl eingearbeitet“, berichtet Dilly. 

Wolfgang Kunz

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