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Rot, gelb, grün, blau: an der zehnten Murnauer Kunstnacht erstrahlte die Fußgängerzone in leuchtend bunten Farben.
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Rot, gelb, grün, blau: an der zehnten Murnauer Kunstnacht erstrahlte die Fußgängerzone in leuchtend bunten Farben.

Kunstnacht in Murnau

Ein Rausch aus Musik und Farben

Murnau - Die zehnte Murnauer Kunstnacht lockt tausende Besucher an - und die Reaktionen auf das neue Konzept fallen sehr positiv aus.

Rot, gelb, grün, blau: an der zehnten Murnauer Kunstnacht erstrahlte die Fußgängerzone in leuchtend bunten Farben. Der laue Abend ließ tausende Besucher in den Markt strömen, wo man Kunst aller Art in zahlreichen Schaufenstern, Galerien und Gaststätten bestaunen konnte.

Um Partygängern und Kunstinteressierten gleichermaßen gerecht zu werden, hatte Veranstalter Rupert Reggel von der ausführenden Murnauer Agentur Holiday Event auf ein neues Konzept gesetzt (wir berichteten). Demnach spielte sich die Veranstaltung heuer ausschließlich in der Fußgängerzone ab. Im Obermarkt konnte man der örtlichen Bildhauerin Susanne Assum bei der Bearbeitung eines Wurzelstockes zusehen. Außerdem gab es eine heiße Feuershow, begleitet von den Rhythmen der Trommelgruppe Takosaba. Wer wollte, ließ sich auf dem Weg Richtung Untermarkt kulinarisch verköstigen oder probierte gar ein neues Styling aus. Vera Weber aus Garmisch-Partenkirchen ließ sich vom Friseurteam des Haarstudio Engel für fünfzehn Euro einen flotten Schnitt verpassen: „Ich finde die Idee toll – und das Ganze dient einem guten Zweck“, meinte sie. Denn die Einnahmen gehen an den Murnauer Hilfsverein Kunterbunt.

Weiter unten bei Betten Federl scharten sich Menschentrauben vor den Schaufenstern, die mit „lebenden Puppen“ ausgestattet waren. Ein Pyjama-Pirat reihte sich neben knapp bekleidete Tänzerinnen, die sich lasziv an einer Stange räkelten.

Trotz des vielfältigen Rahmenprogramms kam die Kunst nicht zu kurz: Erstmalig gab es sowohl freie als auch dreißig jurierte Kunstwerke zu sehen, die vom Bundesverband Bildender Künstler (BBK) im Rahmen eines Wettbewerbs zur Kunstnacht bewertet worden waren (wir berichteten). Reggel wollte die Gäste damit animieren, verstärkt über die Kunst ins Gespräch zu kommen.

„Es ist interessant zu sehen, nach welchen Kriterien eine Jury bewertet“, sagte Bernd Haller. Seiner Meinung nach sollte man dem jedoch keinen zu großen Wert beimessen, da Kunst individuell sei und im Auge des Betrachters liege.

Zu betrachten gab es Einiges: Unter anderem Möwen im Flug, Skulpturen aus Treibholz sowie farbenfrohe Hirsche. Die verschiedenen Techniken wie Aquarellmalerei, Fotografie, Rostdruck oder Plastilin-Malerei boten etwas für jeden Geschmack. Besonders voll war es im Kuhaus, wo die Col-Art Ausstellung stattfand. Dazu gab es musikalische Begleitung von der regionalen Gruppe „Chill out with fun“.

Wenige Meter weiter feierte das Publikum ausgelassen bei der Open-Air-Bühne im Untermarkt, wo die Augsburger Band „The Seer“ aufspielte. Mit eingängigen Melodien voller Emotion und Dynamik rissen sie die Zuschauer mit. „Uns gefällt die Stimmung“, befanden Doris und Manfred Ruf, die nur zum Feiern gekommen waren. So kam jeder auf seine Kosten.

Reggel wollte zwar noch keine Bilanz ziehen, doch dem Vernehmen nach verlief die Kunstnacht zufriedenstellend.

Die neu eingeführten Buttons kamen bei vielen Besuchern gut an: „Man kann sie sichtbar befestigen und muss nicht umständlich das Bändchen hervor holen“, lobte Lissy Hempel.

Constanze Wilz

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