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Alarm nach Rauchentwicklung

Feuerwehreinsatz im Zugspitztunnel

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Garmisch-Partenkirchen - Rauchentwicklung im Zugspitztunnel hat am frühen Donnerstagmorgen für einen großen Feuerwehreinsatz gesorgt. Schuld war ein umgestürzter Baum.

Als die Alarmierung um 3.20 Uhr am Donnerstagnacht die Rettungsdienste und die Verantwortlichen der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) aus dem Schlaf riss, da deutete viel auf einen großen Einsatz hin. In der Schaltanlage Riffelriss, am Eingang des Zugspitztunnels, hatte die Brandmeldeanlage Rauch erkannt, der die Helfer lange Zeit in Atem hielt.

Allerdings erwies sich danach alles als halb so schlimm. Ursache der Überspannung im Leitungswerk war ein Baum, der in eine Stromleitung gestürzt war. Ob der wegen des  Orkans oder aufgrund des Neuschnees umfiel, war zunächst unklar. „Es kommt immer wieder mal vor, dass ein Baum auf die Leitung kracht, bislang allerdings ohne diese Folgen“, sagt Johannes Burkart. „Schwierig war es, die Schadenstelle zu lokalisieren und zu erreichen“, erklärt der Marketing-Chef der BZB.

Wegen der defekten Stromleitung konnte die Zahnradbahn erst nach der Reparatur mit dem Atemschutztrupp der Feuerwehr und den BZB-Technikern in Richtung Zugspitztunnel aufbrechen. Als die Männer vor Ort ankamen, machten sie die Ursache des Qualms sehr schnell aus. Löscharbeiten waren keine nötig, da sich im Tunnel weder brennbares Material noch ein Fahrzeug befanden. Da keine weiteren Schäden entdeckt wurden, beendeten die Experten den Einsatz.

Personen waren zu keiner Zeit gefährdet. „Wir sind sehr froh, dass der Einsatz, trotz widriger Umstände, so reibungslos abgelaufen ist. Es zeigt sich, dass unsere Sicherheitsmechanismen und Rettungspläne funktionieren“, sagt Matthias Stauch, der Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn, der vor Ort war und der Zusammen mit Kreisbrandrat Johannes Eitzenberger den Einsatz in einem kleinen Krisenstab koordinierte.

Der Verkehr der Zahnradbahn auf die Zugspitze ruhte am Donnerstag ganztägig. Und auch gestern ging für etwa drei Stunden nichts, um die Reparaturarbeiten abzuschließen. „Jetzt läuft alles wieder weitgehend normal“, sagt Burkart.

Den Schaden, den der defekte Schaltkasten ausgelöst hat, und der dadurch entstand, dass keine Besucher per Zahnradbahn auf die Zugspitze gelangten, wollte er nicht beziffern. „Wir sind in den Tagen zuvor wegen des Sturms auch nicht gefahren.“

prei 

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