Gruselige Momente beschert Veronika Rusch den Lesern in ihrem neuen Krimi. foto: msch

Buchtipp: Spannung pur mit der „Todesgabe“

Garmisch-Partenkirchen - Hochspannung ist mit diesem Buch garantiert: Am Montag erscheint "Todesgabe", der vierte Krimi mit Ermittlerin Niklas aus der Feder der Garmisch-Partenkichner Autorin Veronika Rusch.

Wer schwache Nerven hat, sollte den neuen Krimi „Die Todesgabe“, der ab morgigen Montag in den Buchhandlungen erhältlich ist, der Garmisch-Partenkirchner Autorin Veronika Rusch besser nicht vor dem Einschlafen lesen. Spannend, aber auch wesentlich grusliger als in ihren drei vorigen Büchern geht es diesmal zu. Blutige keltische Rituale, das Verschwinden obdachloser Kinder und Jugendlicher und archäologische Funde bestimmen die Handlung. Diese führt auch in das unterirdische München.

„Ich hatte die Chance, bei meinen Nachforschungen auch einmal unter den Luise-Kiesselbach-Platz, in 30 Meter Tiefe zu steigen - eine eigene Welt“, erzählt Rusch. Während mehrerer Irland-Aufenthalte war sie dem Keltenthema nahegekommen. Internet-Recherchen über Germanen- und Nazikulte und das tatsächliche Verschwinden von obdachlosen Kindern in München hatten ihr Buchkonzept abgerundet.

Die Handlung beginnt im Münchner Englischen Garten. Dort findet die Polizei den 17-jährigen Solo neben der grausam verstümmelten Leiche seines Bruders. Er verlangt, Rechtsanwältin Clara Niklas zu sprechen. Voll Entsetzen und widerwillig übernimmt die junge Frau die Verteidigung des scheinbar Verwirrten und wird tief in das Geschehen hineingezogen. Was bedeutet der an verschiedenen Orten aufgesprayte rote Salamander, warum verhalten sich Solos Eltern so merkwürdig? Erst als der Jugendliche aus der Psychiatrie flieht, ein zweiter identischer Mord geschieht, bestätigen sich ihre hartnäckig betriebenen Nachforschungen. Die Wahrheit ist jedoch so grauenhaft, dass sie für die Anwältin kaum zu verkraften ist. Und dann gerät sie selbst in große Gefahr.

Mit ihrem neuen Krimi ist Rusch auf über 400 Seiten ein psychologisch-spannender Roman gelungen - noch ausgereifter als ihre vorangegangenen Bücher.

Bereits seit 2008 lässt Rusch, selbst Juristin, ihre fiktive Heldin und „Kollegin“ ermitteln. Ein Frauenroman ist gerade im Entstehen. Aber derzeit dreht sich alles um „Die Todesgabe“. Schon jetzt ist sie zum Münchner Krimi-Festival eingeladen, um in diesem Rahmen ihr neues Buch vorzustellen. (Margot Schäfer)

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