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Fliegt bald über dem Isartal: der mittlere Heeres-Transporthubschrauber NH-90

Kein Flugverkehr am Wochenende

Es wird laut im Oberen Isartal

Isartal - Die Ruhe im Isartal wird für zwei Wochen ein bisschen gestört. Die Bundeswehr startet mit Testflügen für einen neuen Transporthubschrauber. 

Der Lautstärkepegel wird sich ab Montag, 29. August, im Isartal erhöhen. Dann nämlich steigt der mittlere Bundeswehr-Transporthubschrauber mit der Bezeichnung NH-90 in die Höhe. Die Rotorblätter setzen sich um 9 Uhr am Ausbildungsstützpunkt Gebirgs- und Winterkampf in Mittenwald in Bewegung. Eine Woche lang dauern die Testflüge. Das Prozedere wiederholt sich in der 37. Kalenderwoche, also ab dem 12. September. Allerdings handelt es sich dann um eine Nachtflugausbildung.

Der Helikopter löst den „Bell UH-1D“ ab, der bisher im Karwendel- und Wettersteingebirge unterwegs war. Dieses alte Flugmuster, so lautet der militärische Fachbegriff, ist in die Jahre gekommen und darf nicht mehr genutzt werden. Deshalb ist es jetzt soweit und der NH-90 wird im Gebirge nach den „Bedarfsträgerforderungen“ der Gebirgsjäger getestet. Wie Hauptmann Matthias Rehse mitteilt, wird das neue Gefährt unter anderem in Seilwinden-Operationen, beim Transport von Außenlasten und in höheren Lagen beim Lawinensprengen auf Herz und Nieren überprüft. „Es sind 60 Flugstunden auf die zwei Wochen verteilt eingeplant“, berichtet er. Abwechselnd werden zwei NH-90 zu hören sein.

Für die Mittenwalder gehört jedoch der Hubschrauberverkehr zur Routine. Nicht nur durch den der Bundeswehr, sondern auch durch den von zivilen Helis, die erschöpfte Kletterer aus dem Karwendel retten müssen. Ruhe ist dafür am Wochenende garantiert. Dann stehen die Rotorblätter still. 

mas

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