Christoph Ebert übernimmt mehr Verantwortung. Fotos: lxs

Christoph Ebert neuer Geschäftsführer beim Kompetenzzentrum

Garmisch-Partenkirchen - Den Jahreswechsel hat das Kompetenzzentrum Sport, Gesundheit und Technologie in Garmisch-Partenkirchen für personelle Veränderungen genutzt.

Ab sofort bekleidet Dr. Christoph Ebert den zweiten Geschäftsführer-Posten neben Professor Veit Senner. Der bisherige Geschäftsführer Christof Schellhammer ist weiter als Controller und Projektleiter tätig.

„Ich bin vor zwei Jahren angetreten, um die Zahlen in den Griff zu bekommen“, sagt Schellhamer. „Die Hausaufgaben sind gemacht.“ Will heißen: Die wirtschaftliche Sanierung ist abgeschlossen. 2010 hat das Kompetenzzentrum, das 2005 mit finanzieller Unterstützung der Marktgemeinde ins Leben gerufen und bis dato am Leben gehalten wurde, wohl erstmals mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. „Wir sind stabil aufgestellt und wollen uns nun weiterentwickeln“, sagt Schellhammer. Ebert sei dafür der „bessere Mann“.

Inhaltlich ändert sich durch die Personalrochade eigentlich nichts beim Kompetenzzentrum. Schellhammer wird weiterhin die Zahlen im Blick behalten - unter anderem das künftig erfolgsorientierte Geschäftsführergehalt - nur eben nicht mehr in der bisherigen Funktion als Geschäftsführer. Senner ist wissenschaftlicher Leiter. Der promovierte Sportwissenschaftler Ebert, bisher freiberuflich als Projektleiter beschäftigt, zeichnet für das operative Geschäft verantwortlich. Die Bedeutung seiner Aufgabe wird nun auch durch den Posten dokumentiert. „Damit verbessern wir unsere Schlagkraft“, ist Schellhammer überzeugt.

Davon geht auch Ebert aus: „Wir haben das Unternehmen wieder in die Spur gebracht und stehen gut da. Jetzt wollen wir es in die Zukunft führen.“ Dazu gehört vor allem, neue Projekte zu akquirieren. Dadurch, dass der 34-Jährige nun unterschriftsberechtigt ist, „sind wir handlungsfähiger“.

Grundsätzlich möchte Ebert die kleinen, erfolgreichen Tests wie zum Beispiel den ADAC-Pistencheck, der im Herbst veröffentlicht wurde, weiterführen. Zusätzlich sollen größere Vorhaben umgesetzt werden. „Dabei werden wir uns auch dem Ort und den für ihn wichtigen Themen stärker widmen“, betont Ebert. Es gebe verschiedene Ansätze, wie Garmisch-Partenkirchen bei Tourismus oder Wirtschaftsförderung profitieren könne. (lxs)

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