Unvergesslicher Abend: Max-Peter Droll, Dr. Ingo Burmester (beide Robinson Club GmbH), Judith Rakers (Moderatorin) und Dietmar Müller-Elmau (Schloss Elmau). Foto: nobbe k pictures

Dietmar Müller-Elmau zum "Hotelier des Jahres" gekürt

Elmau - Preise gab es für Schloss Elmau schon öfter. Auch für dessen Geschäftsführer Dietmar Müller-Elmau. Der neue aber toppt einiges. Der 57-Jährige ist „Hotelier des Jahres 2012“.

Monatelang musste Dietmar Müller-Elmau den Mund halten. Bis Montagabend. Da zeichnete ihn die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung in Berlin ganz offiziell zum „Hotelier des Jahres 2012“ aus. Für den Geschäftsführer und Mehrheitseigentümer von Schloss Elmau etwas ganz Besonderes: „Unglaublich, das ist die höchste Auszeichnung in Deutschland.“ Nur überraschend kam es nicht. Schon im September hatte die Jury entschieden. „Aber ich durfte bis Montag nichts sagen.“ Schwer fiel ihm das aber nicht, versichert er und muss schmunzeln: „Ich hab’s so lange verdrängt.“

Nun spricht er umso begeisterter von dem Abend in Berlin, zu dem 1000 Vertreter der Hotelbranche kamen. „Ich bin wirklich dankbar. Da war überhaupt kein Neid zu spüren.“ Angetan zeigte sich Müller-Elmau davon, „mit welcher Begeisterung die Hoteliers auch Elmau als ihr Aushängeschild sehen“.

Viele Hände hat Müller-Elmau bei der Gala geschüttelt - „da waren extrem erfolgreiche Hoteliers dabei“. Einige von ihnen saßen auch in der gut besetzten Jury. Geschäftsführer, Inhaber und Vorstandsmitglieder von Top-Hotels urteilten zum Beispiel mit, aber auch Alexander Aisenbrey (Vorsitzender Hoteldirektoren-Vereinigung Deutschland) oder Ernst Fischer (Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes). Müller-Elmau konnte all die Anerkennung kaum glauben, betonte, dass es doch „die prestigeträchtigste Auszeichnung in Deutschland ist“. Und die wollte er nicht allein entgegennehmen. Deshalb trat nicht nur er den Flug in die Bundeshauptstadt an. Es begleiteten ihn seine Frau Heidrun, Hoteldirektor Nikolai Bloyd und dessen Stellvertreter Christian Magewski. Am liebsten aber hätte Müller-Elmau wohl alle Mitarbeiter mitgenommen, für die der Preis ebenfalls „eine umheimliche Bestätigung“ sei. Denn dafür, dass sich das Schloss einen solchen Ruf erarbeitet hat, könne er ja eigentlich nichts, „außer, dass ich die richtigen Leute ausgesucht habe. Wir haben wirklich ein tolles Team“.

Und eine tolle Lage. Die Urlaubsregion sei ein Vorteil, findet der Hotelier. „Davon profitieren wir.“ Nun hofft er, dass der Landkreis im Umkehrschluss von seiner Auszeichnung profitieren kann. „Das bringt der Region viel Aufmerksamkeit und ermutigt vielleicht andere Hotels.“

Mut zeichnet auch Müller-Elmau aus. Das zumindest lobte die Jury, weil er „sein eigenes Vermögen investiert hat“. Noch viel mehr aber wirkt wohl ein anderes Kompliment, das im Urteil fiel: Schloss Elmau sei ein „Leuchtturm der Resorthotellerie“. Und der hat seit gestern seinen Chef wieder - der nun ganz offen darüber berichten darf, wie es ist, zu den Besten seiner Branche zu gehören.

Auch interessant

Kommentare