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Drei neue Busse für den Landkreis: Darüber freuen sich bei der Präsentation auf dem Dekan-Karl-Platz in Mittenwald (v. l.) Polizeichef Michael Weber, die Kreisrätinnen Daniela Bittner und Christl Freier, Michael Schwind (Marktgemeinderat Mittenwald), RVO-Niederlassungsleiter Ralf Kreutzer, Klaus Zwerger (Marktgemeinderat Mittenwald), Peter Schwarzenberger (Gemeinderat Krün), Ludwig Knilling (Marktgemeinderat Mittenwald), Bürgermeister Adolf Hornsteiner (Mittenwald), RVO-Geschäftsführer Veit Bodenschatz, Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (Krün), Alpenwelt-Karwendel-Geschäftsführerin Sabrina Blandau, Landtagsabgeordneter Harald Kühn, Landrat Anton Speer, Bürgermeister Hansjörg Zahler (Wallgau), Pfarrvikar Dr. Gerald Njoku, Bürgermeister Martin Wohlketzetter (Farchant), Pfarrer Wolfgang Scheel und der ehemalige Kreisrat Siegfried Appler.

Barrierefrei und mit modernstem Inventar

Neue RVO-Busse tragen Namen mit Isartal-Bezug

Mittenwald - Der Fuhrpark des Regionalverkehrs Oberbayern (RVO) wird im Landkreis kontinuierlich modernisiert. Ab sofort touren drei neue, barrierefreie Busse, jeweils nach einer der drei Isartal-Gemeinden benannt, zwischen Staffelsee und Karwendel und sogar darüber hinaus. In Mittenwald wurden sie eingeweiht.

Mittenwald, Krün und Wallgau sind wahre Schönheiten. Zur Gänze barrierefrei, mit hohen Sicherheitsstandards ausgestattet und mit modernstem Inventar bestückt. Die Rede ist von den neuen roten Linienbussen der Regionalverkehr-Oberbayern-GmbH (RVO). „Um für unsere Fahrgäste und Mitarbeiter moderne und umweltfreundliche Busse anbieten zu können, verjüngen wir kontinuierlich den bestehenden Fuhrpark“, sagte RVO-Geschäftsführer Veit Bodenschatz. Zu der kleinen Feierrunde bei strömendem Regen am Mittenwalder Dekan-Karl-Platz kam auch Landrat Anton Speer (Freie Wähler), der sich begeistert von den neuen Vehikeln zeigte. „Damit verbessern wir den öffentlichen Verkehr vor allem für ältere Mitbürger und Menschen mit Behinderung.“

Auch Hansjörg Zahler (CSU), Wallgauer Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Alpenwelt-Karwendel-GmbH, weiß, dass eine „optimale Beweglichkeit“ in der öffentlichen Infrastruktur eine „große Bedeutung“ für diese Menschen hat. „Sie können dadurch besser am Leben teilnehmen.“

Die neuen Regionalbusse ersetzen die älteren Modelle. Sie bieten „bis zu 51 Sitz- und 71 Stehplätze“, erläuterte Bodenschatz. Die drei sind nun „von Füssen bis Bad Tölz und von Seefeld bis Weilheim im Einsatz“. Alle Busse können abgesenkt werden, um Fahrgästen einen barrierefreien Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Zusätzlich „verfügen sie über große LED-Fahrziel- und Haltestellenanzeiger, die optisch und akustisch über den aktuellen Fahrtverlauf informieren.“ Die Haltewunschtasten wurden zudem mit Blindenschrift versehen.

Auch vom Verbrauch her hat sich einiges getan. So wurden die neuen Vehikel mit Dieselmotoren ausgestattet, die der „gesetzlich vorgeschriebenen höchstmöglichen Abgasnorm Euro VI entsprechen“, ergänzte Bodenschatz. „Für 2016 planen wir eine Investition von rund sieben Millionen Euro in 35 weitere moderne und barrierefreie Linienbusse.“

Der evangelische Pfarrer Wolfgang Scheel und der katholische Vikar Dr. Gerald Njoku segneten die drei Fahrzeuge, ehe sie in Dienst gestellt wurden.

Josef Hornsteiner

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