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Toleranz und Menschlichkeit im Blick hatten die 22 Schülerinnen des St.-Irmengard-Gymnasiums, die mit ihren Beiträgen, die das Tagblatt veröffentlichte, den ersten Preis beim bundesweitem Projekt „Angekommen – und willkommen!?“ der Hertie-Stiftung gewonnen haben. Darüber freuen sich auch Tagblatt-Redakteurin Tanja Brinkmann (hinten l.) und Lehrerin Raphaela Feistl (r.).

Starke Beiträge zur Willkommenskultur

Erfolg für Irmengard-Gymnasium und Tagblatt

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Garmisch-Partenkirchen - 22 Schülerinnen des St.-Irmengard-Gymnasiums und das Tagblatt haben den ersten Preis beim Projekt „Angekommen – und willkommen!?“ der Hertie-Stiftung gewonnen.

Drei Monate lang haben sie sich intensiv mit dem Garmisch-Partenkirchner/Murnauer Tagblatt beschäftigt. Die verschiedenen journalistischen Stilformen kennengelernt und vor allem überlegt, was sie zum bundesweiten Pilotprojekt „Angekommen – und willkommen!?“, das die gemeinnützige Hertie-Stiftung ausgeschrieben hat, beisteuern wollen. Die Idee dahinter: Einen öffentlichkeitswirksamen Beitrag zur Förderung einer Willkommenskultur gegenüber Asylbewerbern und Flüchtlingen in Deutschland zu leisten. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Blickwinkel auf die Lebenssituationen, die Hoffnungen und die Perspektiven junger Flüchtlinge im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Und damit haben die 22 Elftklässlerinnen des St.-Irmengard-Gymnasiums – unterstützt von Tanja Brinkmann, stellvertretende Redaktionsleiterin des Tagblatts, – die Aufgabe bravourös gemeistert. Und die Jury restlos überzeugt. „Es war sehr schnell entschieden, dass Ihre Seiten auf Platz eins kommen“, teilt ein Vertreter der Hertie-Stiftung mit. Die Zweitplatzierten stammen aus Lübeck, die Dritten aus Frankfurt.

Ihr großartiges Abschneiden begeistert die Mädchen. „Das sind wunderbare Neuigkeiten“, bestätigt ihre Lehrerin Raphaela Feistl. Vor allem welche, mit denen die Schülerinnen gar nicht mehr gerechnet hatten. Nachdem das Projekt Ende Mai vollendet war, „dachten sie schon, dass es im Sande verlaufen ist“.

Jetzt ist die Freude umso größer, dass sie für Freitag, 25. November, zur feierlichen Preisverleihung nach Frankfurt am Main eingeladen sind. „Eigentlich wollten alle mitfahren“, erzählt Feistl. Nachdem aber 600 Schüler aus 30 Klassen begleitet von 10 Tageszeitungen an dem bundesweiten Projekt teilgenommen haben, darf nur eine Abordnung von drei Mädchen nach Hessen reisen. Wer das sein wird, darauf haben sich die Schülerinnen letztlich schnell geeinigt. Ihre drei Stellvertreterinnen bringen neben der Ehre für diese Auszeichnung auch einen Zuschuss für die Klassenkasse mit – und so haben letztlich alle etwas von dem Ausflug nach Frankfurt.

Den unterstützt auch Schulleiter Otmar Würl angesichts „dieses äußerst erfreulichen Ergebnisses, über das auch ich sehr glücklich bin“, gerne. Dankbar ist er nicht nur für den Einsatz seiner Schülerinnen, sondern auch für die „hervorragende Zusammenarbeit mit dem Tagblatt“. Die Mädchen hätten dadurch und durch die Themen, die sie bearbeiten mussten, viel gelernt. „Soziales Engagement ist für uns als kirchliche Schule sehr wichtig“, unterstreicht Würl. Durch die Veröffentlichung hätten die Mädchen auch erfahren, „was sie erreichen können, wenn sie ihre Meinung sagen und ihre Geschichten erzählen dürfen“. Die Reaktionen, die ihn auf dieses Projekt erreichten, seien von allen Seiten positiv gewesen.

Dem kann sich Tagblatt-Redaktionsleiter Peter Reinbold nur anschließen, den die Leistungen der Schülerinnen ebenfalls überzeugt haben. „Uns ist es auch wichtig, junge Menschen an die Tageszeitung heranzuführen – und das ist wunderbar gelungen.“ Dass dieses Miteinander noch zum ersten Platz bei diesem bundesweiten Projekt geführt hat, „freut mich umso mehr“.

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