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Probleme mit dem Achelegraben in Eschenlohe 

Ärger mit dem Achelegraben: „Das ist kein Dauerzustand“

Die großen Aufgaben in Sachen Hochwasserschutz in Eschenlohe sind erledigt. Jetzt geht es um die kleineren Baustellen. Eine davon ist der Achelegraben.

Eschenlohe – Es ist ein Thema, das die Eschenloher Kommunalpolitiker schon lange beschäftigt. Sehr lange sogar. „Das Problem gibt es seit Generationen“, sagt Bürgermeister Anton Kölbl (CSU).

Die Rede ist vom Achelegraben, ein unscheinbares Gewässer dritter Ordnung, das bei Starkregen immer wieder Ärger bereitet. Anliegende Grundstücke werden überflutet, die Garage eines Bürgers steht unter Wasser und der steigende Grundwasserspiegel sorgt für Feuchtigkeit an den Hauswänden mehrerer Anwesen. „Das ist kein Dauerzustand“ betont der Bürgermeister. „Man muss etwas machen.“

Vor ein paar Wochen, nachdem kräftige Regenfällen niedergegangen waren, tauchten die Schwierigkeiten erneut auf. Daraufhin wurde der Punkt auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung gesetzt. Ergebnis: Das Gremium beschloss einmütig, eine Untersuchung in Auftrag zu geben. „Das Wasserwirtschaftsamt stellt alle Daten, die bisher erhoben wurden, zur Verfügung“, teilt Kölbl mit. Das Problem bei der ganzen Chose ist: Das Wasser fließt nicht vernünftig ab, weil kein Gefälle vorhanden ist. Es gibt zwar einen kleinen Durchlass an der Bahnlinie und Bundesstraße 2. Doch auch ein größerer würde aus Kölbls Sicht nichts bringen. Von regelmäßigem Ausmähen und Ausbaggern verspricht sich der Rathauschef ebenfalls nicht viel. Er ist überzeugt: „Wir müssen den Zulauf verringern oder verzögern.“

Johannes Riedl vom Wasserwirtschaftsamt (WWA) sind die Schwierigkeiten mit dem Achelegraben nicht fremd. Zum einen leiten ihm zufolge private Grundstückseigentümer Niederschlagswasser ein. Zum anderen habe der Graben noch ein eigenes Einzugsgebiet. Eine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen, wäre laut Riedl die Errichtung von Zisternen. Das Wasser könnte dann gedrosselt abgegeben werden. „Aber ganz einfach ist es wahrscheinlich nicht.“ Riedl hatte Kölbl empfohlen, die ganze Situation untersuchen zu lassen.

Der Achelegraben verläuft zwar auf Privatgrund. Dennoch ist die Gemeinde Eschenlohe für das Gewässer verantwortlich.

Roland Lory

Rubriklistenbild: © dpa / Matthias Balk

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