Auerbergtunnel und Weghaus-Anschlussstelle
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Erste Schritte für die Halbanschlussstelle Weghaus laufen.

Umstrittenes Projekt

Auerbergtunnel soll Verkehrschaos in Oberbayern lösen: Richtig oder falsch? Stimmen Sie jetzt ab

  • Manuela Schauer
    VonManuela Schauer
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  • Andreas Seiler
    Andreas Seiler
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Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen leidet unter hohem Verkehrsaufkommen. Unter anderem der neue Auerbergtunnel soll Entlastung bringen. Doch dieser ist umstritten.

Garmisch-PartenkirchenDer Landkreis Garmisch-Partenkirchen leidet durch den vielen Verkehr. Mit der Ortsumfahrung Oberau, Wank- und Kramertunnel soll Entlastung kommen. An der Verkehrspolitik scheiden sich die Geister, hier prallen die unterschiedlichen Meinungen und „Philosophien“ aufeinander. Im staugeplagten Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist es vor allem der geplante Auerbergtunnel, der für kontroverse Diskussionen sorgt. Der Staat setzt bekanntlich auf das Vorhaben, um das Nadelöhr am Autobahnenende bei Eschenlohe endlich zu beseitigen. Es handelt sich um das letzte Puzzleteil eines mehrere hundert Millionen Euro teuren Straßenbau-Konzepts, das auch die drei Ortsumfahrungen von Oberau und Garmisch-Partenkirchen (Kramer und Wank) beinhaltet.

Verkehrschaos im Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Neuer Auerbergtunel Ja oder Nein?


Doch Kritiker, die zuletzt mit einer Radldemo auf sich aufmerksam machten, halten die Auerberg-Röhren für den falschen Weg, um die Blechlawinen zu zähmen, unter denen die Tourismus-Region so sehr leidet. Dadurch, so ihre eindringliche Warnung, entstehe eine Loisachtal-Autobahn, eine attraktive Transitroute Richtung Süden, die noch mehr Verkehr anziehe und die Probleme verschärfe. Sie plädieren daher dafür, das viele Geld lieber in den öffentlichen Nahverkehr, vor allem in den Bahnausbau, zu investieren.

Doch was denken Sie, liebe Leser, über den Auerbergtunnel? Sind sie für oder gegen das Bauvorhaben? Oder sind Sie unentschlossen? Das möchten wir im Zuge einer Online-Befragung wissen, die ab sofort bis Sonntag um Mitternacht auf unserer Homepage gap-tagblatt.de läuft. Die Umfrage erhebt zwar keinen Anspruch, repräsentativ zu sein, aber es kann sich zumindest ein Stimmungsbild ergeben. Die Teilnahme ist anonym und kostenlos.

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