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Völlig zerstört und ausgebrannt ist der Unfallwagen. Ein Ersthelfer konnte den Fahrer nicht mehr befreien.

Auf B2 bei Eschenlohe

Schrecklicher Crash an Tunneleinfahrt - Fahrer verbrennt: Identität geklärt

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Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich auf der B2 bei Eschenlohe ereignet. Wer der Tote ist, war bislang unklar. Jetzt gibt es eine Antwort.

  • Todestragödie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen: Am Samstagmorgen verunglückte ein Fahrer auf der Bundesstraße 2 bei Eschenlohe. 
  • Das Auto brannte völlig aus - das Opfer verbrannte im Wrack

    Update, 13. Mai, 17.54 Uhr: Die Identität des Autofahrers, der im März nach einem schweren Unfall zwischen den beiden Eschenloher Tunneln bis zur Unkenntlichkeit verbrannt war, ist nun geklärt. Bei dem Toten handelt es sich um einen 51 Jahre alten Mann aus Untermeitingen im Landkreis Augsburg, der auch Halter des Unglücks-Pkw war. Damit haben sich die Vermutungen der Murnauer Polizei bestätigt. Letzte Gewissheit brachte das Ergebnis einer DNA-Analyse. Der 51-Jährige war am Morgen des 9. März mit seinem Fiat Tipo auf der Bundesstraße 2 in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs gewesen und zwischen den beiden Röhren offenbar nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen war mit enormer Wucht gegen das Tunnelportal geprallt und hatte Feuer gefangen.

    Update, 19. März: Die Identität des Mannes, der mit seinem Auto am 9. März gegen ein Portal der Eschenloher Tunnel geprallt und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt war, ist bisher nicht sicher geklärt. Das Ergebnis der DNA-Analyse liege noch nicht vor, sagte Bastian Straif von der Murnauer Polizei am Dienstag auf Tagblatt-Anfrage. Man vermutet, dass es sich bei dem Toten um einen Pkw-Fahrer aus dem Raum Augsburg handelt. Auch die genaue Unfallursache steht noch nicht fest. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen indes nicht vor. Mittlerweile hat sich ein Zeuge gemeldet, der den Autofahrer noch vor dem Unfall gesehen hat.

Schrecklicher Unfall auf B2 bei Eschenlohe: Untersuchungsergebnisse erst in einigen Tagen

Update, 11. März:

Wie die Polizei bereits am Sonntag mitteilte, wird es noch einige Zeit dauern, bis Genaueres zu dem Unfall gesagt werden kann. Die Identität des Fahrers ist nach wie vor unklar, ein DNA-Test muss Gewissheit bringen. Dieser wird wohl erst in einigen Tagen vorliegen.

Auch die Unfallursache müssen Gutachter erst noch herausfinden. Auch hierfür ist ein längerer Zeitraum anberaumt. 

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B2 bei Eschenlohe: Fiat kracht gegen Tunnelwand

Eschenlohe - Gerade erst muss es passiert sein. Das Auto – nur noch ein Blechhaufen. Zusammengedrückt wie nach der Schrottpresse. Nichts ist mehr übrig von dem, was einst Motorhaube war. Überall liegen Einzelteile. Der junge Mann sieht das Trümmerfeld und reagiert sofort. Er hält an, will helfen. Sieht die leblose Person am Steuer. Er versucht, sie aus dem Pkw zu befreien. Doch er muss aufgeben. Das Auto hat durch den Aufprall Feuer gefangen – und brennt völlig aus. Für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät.

Tragödie in Eschenlohe: Unfallursache noch vollkommen unklar

Noch ist unklar, was am Samstagmorgen zu dem tragischen Unfall auf der Bundesstraße 2 bei Eschenlohe geführt hat, der ein Menschenleben forderte. Auch zur Identität des Verunglückten kann die Polizei noch keine Angaben machen. Fest steht nach ersten Ermittlungen, dass der Mann – davon geht man nach den Angaben des Ersthelfers aus – gegen 8 Uhr mit seinem Fiat Tipo Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs war. Zwischen den beiden Tunnel kam er offenbar nach rechts von der Fahrbahn ab. Er versuchte, noch zu bremsen, doch konnte er die Kollision mit dem Tunnelportal nicht mehr vermeiden. Die Wucht des Aufpralls – enorm. 

Wilde Spekulationen über die Unfallursache im Internet

„Wahrscheinlich“, sagt Polizeikommissar Bastian Straif, „war der Fahrer bereits tot“, als der Ersthelfer, laut Polizei ein junger Mann aus dem Landkreis, eintraf. Zudem deuten die Spuren auf eine „deutlich überhöhte Geschwindigkeit“ des Fiat-Fahrers hin. Ausdrücklich aber betont Straif, Dienstgruppenleiter der Inspektion Murnau, dass er damit keine Aussage zur Unfallursache trifft. „Diese ist derzeit ungeklärt.“ Auf der Facebook-Seite des Tagblatts hatten sich Leser zu möglichen Gründen geäußert. Niemand sei vor Ort gewesen, die Polizeibeamten schon – und machen dennoch bewusst keine Angaben zum Unfallhergang. „Es ist schon bedenklich, wenn unbeteiligte Dritte meinen, sie könnten hier spekulieren.“ Die Ursache soll nun ein Gutachten klären, das die Staatsanwaltschaft München II angeordnet hat.

Über vier Stunden bleibt die Bundesstraße 2 gesperrt. 

Darüber hinaus wurde eine DNA-Analyse in Auftrag gegeben, um das Opfer zweifelsfrei zu identifizieren – es war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Den Halter des Fiat mit Augsburger Kennzeichen hat man bereits ermittelt. Noch am Samstag begannen Beamte vor Ort, Familienangehörige ausfindig zu machen, womöglich Nachbarn und Freunde zu befragen. „Eine sehr schwierige Aufgabe“, betont Straif. Denn womöglich sprechen seine Kollegen mit Angehörigen, die gerade einen wichtigen Menschen verloren haben – was erst durch das Ergebnis der DNA-Analyse endgültig geklärt sein wird. Straif hofft, dass dieses bald vorliegt – einige Tage, vielleicht auch wenige Wochen aber werden sicher vergehen. Das Gutachten zur Unfallursache dürfte einige Wochen dauern.

Unfall in Eschenlohe: Straße viereinhalb Stunden gesperrt

Um den Unfall exakt aufzunehmen und das Auto zu bergen, blieb die Bundesstraße am Samstag viereinhalb Stunden gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Im Einsatz waren die Feuerwehren Oberau und Eschenlohe, die Straßenmeisterei und der Rettungsdienst. Die Verkehrspolizei Weilheim unterstützte die Beamten aus Murnau.

Am selben Tag hat sich ebenfalls auf der B2 im Landkreis Weilheim-Schongau ein weiterer Unfall ergeignet: Unfall auf B2 bei Pähl: Pkw kracht in Traktor mit Gülle-Anhänger

Ebenfalls aktuell passiert bei Freising: Schuss auf Zug bei Freising? Großaufgebot an Polizei riegelt Gleis ab

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kah

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