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Beamte der Grenzpolizei Murnau stoppten bei Eschenlohe eine Einbrecher aus Sachsen-Anhalt.

Erfolg der Grenzpolizei Murnau

Einbrecher und Autodieb nach Verfolgungsjagd geschnappt

  • Peter Reinbold
    vonPeter Reinbold
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Ein Wohnungseinbrecher, der sich auch noch als Autodieb herausstellte, ist Beamten der Grenzpolizei Murnau im Rahmen einer Schleierfahndung am Montagmittag auf der B2 bei Eschenlohe nach einer Verfolgungsjagd ins Netz gegangen.

Eschenlohe – Die Beamten wollten den Kleinwagen kontrollieren und stellten bei einem Blick in ihren Fahndungscomputer fest, dass das Auto am vergangenen Freitag in Sachsen-Anhalt gestohlen worden war. Das Anhaltesignal der Schleierfahnder missachtete der 38-jährige Fahrer aus Sachsen-Anhalt jedoch und gab Gas. Mit Unterstützung einer weiteren Streife der Grenzpolizei und zwei Fahrzeugen des Einsatzzuges aus Weilheim konnte der Mann am Anfang der A 95 bei Eschenlohe angehalten werden. „Zum Glück entstanden dabei weder Personen- noch Sachschaden“, teilt Polizeihauptkommissar Hennig Stünkel mit. Der Einbrecher ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde mitsamt des Fahrzeugs zur Dienststelle der Grenzpolizei nach Murnau gebracht. Bei der Durchsuchung des Kleinwagens konnte ein Großteil des Geldbetrags sowie Teile der anderen Beute gefunden und sichergestellt werden.

Der Täter war vergangenen Freitag in eine Privatwohnung in Sachsen-Anhalt eingebrochen, hatte die Fahrzeugschlüssel gefunden und das Fahrzeug gestohlen. Außerdem entwendete er einen vierstelligen Geldbetrag und diverse Sach- und Lebensmittel.

Bei der Festnahme stellten die Schleierfahnder bei dem 38-Jährigen alkoholtypische Auffälligkeiten fest. Ein Alkotest ergab 1,62 Promille. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Sein Führerschein war bereits von der Fahrerlaubnisbehörde entzogen worden. Wo und warum sich der Wohnsitzlose im Werdenfelser Land aufgehalten hat, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen; auch ob er in der Gegend für weitere Wohnungseinbrüche verantwortlich ist.

Der Festgenommene wurde noch in der Nacht nach Sachsen-Anhalt verlegt und wurde im Laufe des gestriegen Dienstag von der dortigen Kriminalpolizei dem Haftrichter vorgeführt. Der Strafrahmen für Wohnungseinbruchdiebstahl liegt bei einer Freiheitsstrafe von einem bis zehn Jahren.  

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