Ein alter, verrosteter Revolver samt Munition liegt auf einem Tisch, dahinter das Schild mit der Aufschrift „GPI Murnau am Staffelsee“.
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Bei einer Kontrolle am Autobahnende entdecken Schleierfahnder und Bereitschaftspolizisten unter anderem einen alten scharfen Revolver samt Munition.

Schleierfahnder finden scharfen Revolver

  • Katharina Bromberger
    vonKatharina Bromberger
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Eine groß angelegte Polizeikontrolle hat Autofahrer am Autobahnende bei Eschenlohe am Donnerstag erwartet. Die Schleierfahnder entdeckten unter anderem einen alten Revolver.

Eschenlohe – Ein alter, verrosteter, scharfer Revolver, dazu neun Millimeter Munition: Damit war eine Garmisch-Partenkirchnerin am Donnerstagnachmittag im Auto unterwegs. Entdeckt haben dies Polizeibeamte. Die 44-Jährige konnte gut erklären, weshalb sie die Waffe – in einem Umzugskarton – mit sich herumfuhr: Im Transporter hatte sie Teile der Haushaltsauflösung ihres verstorbenen Vaters geladen – darunter eben auch den Revolver. Erlaubt aber ist dies nicht. Denn, darauf weist die Polizei in diesem Zusammenhang hin, für den Besitz und für das Führen einer Schusswaffe ist eine entsprechende Erlaubnis erforderlich. Diese aber konnte die Frau nicht vorweisen, weshalb die Beamten Waffe und Munition sicherstellten und ein Strafverfahren einleiteten.

Routinekontrolle: Schleierfahnder aus Murnau und Bereitschaftspolizisten aus München halten am Autobahnende Fahrzeuge auf.

Dieser Fund gegen 17.15 Uhr war ein Ergebnis der groß angelegten Kontrolle, am Donnerstag auf der A 95 bei Eschenlohe, die im Übrigen laut Polizei in keinem Zusammenhang mit Corona steht. Schleierfahnder der Grenzpolizei Murnau und Kräfte der Bereitschaftspolizei aus München überprüften zudem gegen 16.30 Uhr einen österreichischen Kleintransporter.

Am Steuer saß ein Student (24), der mit Umzugsgut von Österreich eingereist war. Offensichtlich stand er unter Drogeneinfluss. Ein Test vor Ort bestätigte den Verdacht. Zudem fanden die Beamten unter anderem eine geringe Menge Amphetamin. Das Rauschgift wurde eingezogen und eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen der Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss und des Rauschgiftbesitzes eingeleitet.

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