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Spalier für die Geistlichkeit: Eine Marienandacht feiern die Gebirgsschützen am 15. August in der Basilika.

 450 Teilnehmer werden erwartet 

Gebirgsschützen-Bataillon Werdenfels: Große Serenade mit Prozession an Mariä Himmelfahrt

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Ein starkes Zeichen für Marienverehrung und Volksfrömmigkeit wird am 15. August im Benediktinerkloster Ettal gesetzt. Mit der Serenade und Prozession tragen die Gebirgsschützen einen Teil zur Landesausstellung bei. Der Abt trägt dabei das Ettaler Gnadenbild. 

Ettal – In vielen ländlichen Gebieten Bayerns hat der „Frauentag“ unter den Feiertagen im Jahr eine besondere Bedeutung. Gefeiert wird am 15. August Mariä Aufnahme in den Himmel – das höchste und älteste Marienfest der katholischen Kirche, an dem in den Gottesdiensten auch die Kräuterbuschen gesegnet werden. Schon immer spielt bei den Gebirgsschützen im Freistaat die Verehrung Mariens eine große Rolle – zu Ehren der Patrona Bavariae, der Schutzfrau Bayerns, marschieren sie häufig auf.

Was würde da besser passen für das Gebirgsschützen-Bataillon Werdenfels, als am bevorstehenden Feiertag Mariä Himmelfahrt einen Beitrag zur Bayerischen Landesausstellung in Ettal zu leisten – in Form einer Serenade mit Marienandacht? Bei Kommandant Hans Jais aus Eschenlohe und Adjutant Anton Witting aus Garmisch-Partenkirchen laufen alle Fäden für diese Traditionsveranstaltung zusammen. „Wir erwarten am kommenden Mittwoch in Ettal rund 380 Gebirgsschützen, dazu etwa 60 Ehrengäste. Das Ganze wird sehr würdevoll und feierlich“, blickt Jais schon einmal voraus, der zudem auf trockenes Wetter und viele Zuschauer hofft. Die einzelnen Kompanien kommen aus dem Landkreis, aber auch darüber hinaus, wie etwa aus Wolfratshausen, Bichl, Samerberg, Raubling, Audorf und Lechaschau im Außerfern.

Die Serenade im Innenhof des Klosters beginnt um 17 Uhr: Hier werden die Musikkapellen aus Eschenlohe, Ohlstadt und Ettal verschiedene Stücke, Prozessionsmärsche und bekannte Marienlieder („Meerstern ich dich grüße“) zum Besten geben. Zuvor haben sich die verschiedenen Gebirgsschützenkompanien nach einem gemeinsamen Einzug durch das Oberammergauer Tor für die Zeremonie vor der Basilika aufgestellt. Gegen 18 Uhr folgt in der Klosterkirche eine Marienandacht. Dazu Kommandant Hans Jais: „Es werden dort nur die Mitwirkenden Platz finden, das lässt sich leider nicht anders regeln. Aber eine halbe Stunde später bei der Prozession im Innenhof können auch wieder die Zuschauer Anteil an dem Geschehen nehmen.“ Hierbei wird auch vom Abt des Klosters, Barnabas Bögle, das Gnadenbild (Muttergottes mit Jesukind) „Unsere liebe Frau von Ettal“ mitgetragen. Dazu werden wieder Marienlieder gesungen. Der feierliche Akt an diesem Abend klingt aus mit einer Predigt, dem Ettaler Gebet, einem Ehrensalut für die Gottesmutter, einer Ansprache von Landrat Anton Speer und der Bayernhymne, ehe unter Glockengeläut des Gnadenbild zu seinem angestammten Platz im Hochaltar der Basilika zurückgebracht wird.

Besondere Ehrengäste verleihen der Veranstaltung eine würdevolle Note. Erwartet werden unter anderem Herzog Max in Bayern, Oberbayerns Regierungspräsidentin Maria Els, Bezirkstagspräsident Josef Mederer sowie die Landtagsabgeordneten Thomas Goppel, Harald Kühn, Florian Streibl und Martin Bachhuber. Auch Max Bertl, Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes, hat sich angekündigt.

Für Hans Jais soll dieser Tag Zweierlei zum Ausdruck bringen: „Es ist einmal ein Zeugnis für die Marienverehrung der Gebirgsschützen, zum anderen ein Zeichen für Glaubensstärke und Volksfrömmigkeit im Bayernland.“

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