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Zweibeiner und Vierbeiner halten sich an Christi Himmelfahrt an der Brunnenkopfhütte auf. 

Premiere für neuen Wirt

Start auf der Brunnenkopfhütte: Gut was los am Vatertag

Der neue Pächter der Brunnenkopfhütte ist am Vatertag in die Saison gestartet. Der Andrang war beträchtlich.

Graswang – Am gestrigen Vatertag ist es endlich soweit gewesen. Der Graswanger Christian Deser (36), neuer Pächter der Brunnenkopfhütte, hat dort den Betrieb aufgenommen. Bei sonnigen Temperaturen herrschte ziemlicher Andrang. Der Parkplatz am Schloss Linderhof war brechend voll.

Hygienekonzept wegen Corona

Im Vorfeld hatte Deser einiges zu tun. Die Corona-Pandemie zwang ihn dann zu Umplanungen. Er musste ein Bewirtungs- und Hygienekonzept erstellen. Es gilt eine Einbahnregelung, mit Flatterbändern und Pfeilen leitet er seine Gäste zu Essensausgabe und Toilette. Übernachtungen sind bis auf Weiteres nicht mehr machbar. Ob Matratzenlager überhaupt weiter bestehen können, ist bis dato ungewiss. 

Wenig Platz im Inneren

An Christi Himmelfahrt konnte der Berggastronom wenigstens seine Außenterrasse für die Wanderer öffnen. Innen darf er Gäste aufgrund der Corona-Verordnung erst ab dem Montag, 25. Mai, bewirten. Ob innen oder außen: Der Abstand und die Hygienemaßnahmen müssen strikt eingehalten werden. Deser ist noch nicht sicher, ob er kommende Woche auch die Gaststube öffnen kann. Denn aufgrund der geringen Fläche kann innen nicht einmal eine Handvoll Gäste Platz nehmen. Er wird sich dazu die kommenden Tage Gedanken machen. Auf jeden Fall ist seine Hütte bis 20 Uhr offen.

Traum geht in Erfüllung

Um Abstand zu gewinnen, wurden noch weitere Biertisch-Garnituren rund um das Gebäude aufgestellt. Die Terrassen waren immer sehr gut gefüllt. Auch in der Wiese und auf den Steinen rings um die Hütte machten es sich die Wanderer gemütlich. So hatten Deser und sein vierköpfiges Team gut zu tun. „Es ist immer schon ein Traum gewesen, welcher nun in Erfüllung geht“, betont der Pächter. Er sieht sich und sein Team für die Saison gut gerüstet. Auch die norddeutschen Hochgebirgstouristen mühten sich mit ihrem E-Bike den Weg hinauf. Nach oben ging es ja leicht, nur hinunter war es dann doch nicht mehr ganz so einfach. Die E-Biker mussten viel bremsen, die Wanderer auf dem schmalen Weg ausweichen. 

Dominik Bartl

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