Schlimmer Unfall am Flughafen München: BMW-Fahrer in Lebensgefahr - Straße für Stunden gesperrt

Schlimmer Unfall am Flughafen München: BMW-Fahrer in Lebensgefahr - Straße für Stunden gesperrt
+
Gruppenbild zur Eröffnung: (v.l.) Abt Barnabas Bögle, Dr. Angelika Schaller (Ministerium), Martin Kriner (LEADER), Bürgermeister Josef Pössinger, Kloster-Cellerar Pater Johannes Bauer, Martin Kleiner (Bund Naturschutz). 

Seit Mai schon begehbar

Neue Attraktion in Ettal: Alpenklimagarten ist offiziell eröffnet 

Die Landesausstellung war der perfekte Anlass: In Ettal ist das frühere Alpinum umgebaut und erneuert worden.  Jetzt bringt sich das Kloster Ettal auch  als Standort für das Naturpark-Informationszentrum ins Gespräch.

Ettal – Seit Mai ist er schon begehbar, nun wurde der Alpenklimagarten im Kloster Ettal auch offiziell eröffnet. Das bereits in den 1930er Jahren erbaute ehemalige Alpinum des Klosters ist aufwendig umgebaut und erneuert worden und eine neue Naturattraktion auf dem Gelände der Benediktinerabtei.

Der weitum anerkannte Ettaler Wissenschaftler und Klimaforscher Pater Albert Kratzer setzte in den 50er und 60er Jahren die Arbeit seines Mitbruders Frater Alfons fort, der im Klostergarten in Ettal zum Ende der 1930er Jahre einen Garten angelegt hat, der einen Querschnitt aller wichtigen Alpenpflanzen abbildete. Das sogenannte Alpinum beinhaltete damals bereits eine Wetterstation. Studenten aus ganz Deutschland besuchten den Klostergarten, um Forschungen zu klimatischen Entwicklungen zu betreiben. Nach dem Tod von Frater Alfons Maria Schnitzler, der sich mit anderen um den Erhalt des Alpengartens verdient gemacht hat, ist der Garten danach immer mehr verwildert.

Die Bayerische Landesausstellung wurde nun zum Anlass genommen, diesen Bereich des Klosters als Alpenklimagarten wieder herzurichten. In seiner Rede zur Eröffnung erwähnte Abt Barnabas Bögle besonders die Förderung durch LEADER, wodurch das Projekt erst realisiert werden konnte. Weitere lobende Worte richtete der Abt an die Gemeinde Ettal für das Herrichten und die Pflege des Weges, an die Gärtnerei Behrend aus Grainau, die das Projekt umgesetzt hat und an das Karlsruher Institut für Technologie in Garmisch-Partenkirchen sowie den botanischen Garten Nymphenburg, die bei den Inhalten, insbesondere den Info-Tafeln, wertvolle Unterstützung geleistet haben. Mit dem Projekt wurden weitere Initiativen angestoßen.

So hat der Bund Naturschutz im Landkreis oberhalb des Alpenklimagartens zusätzlich ein Arboretum (Baum-/Gehölzsammlung) angelegt. Weiterhin haben die Werdenfelser Bergschafzüchter auf einer Weide direkt neben dem Garten den Landesausstellungsbesuchern ihre Tiere präsentiert. Abt Barnabas: „Uns ist es wichtig, dass auch der Naturpark diesen Bereich zukünftig zur Information und Umweltbildung nutzt. Aus unserer Sicht wäre es der optimale Standort für das geplante Naturpark-Informationszentrum.“

Auch Dr. Angelika Schaller vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium zeigte sich erfreut: „Hier wächst etwas zusammen. Wir sind dankbar über das Engagement der Projektpartner und sicher, dass die Mittel gut investiert sind.“

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Farchant freut sich auf den Fingerhakler-Nachwuchs
Bis zu 150 Teilnehmer werden erwartet, wenn es am Ostermontag um die Schülermeisterschaft im Gau Werdenfels  geht.
Farchant freut sich auf den Fingerhakler-Nachwuchs
Mittenwalder Junggesellen sind stolz auf alte Fahne
Alt und wunderschön – die Müllerfahne der Junggesellenbruderschaft ist eine prächtige alte Dame in den Händen strammer lediger Mannsbilder. Nun musste ihr Antlitz …
Mittenwalder Junggesellen sind stolz auf alte Fahne
Fordert Zoepf Beuting heraus?
Sucht man in Murnaus Gerüchteküche nach einer Antwort auf die Frage, wer bei der Kommunalwahl 2020 Bürgermeister Rolf Beuting herausfordern könnte, fällt immer häufiger …
Fordert Zoepf Beuting heraus?
Polizei registriert mehr Rauschgift- und Gewaltdelikte
Weit weg vom Wilden Westen: Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein sicheres Pflaster. So fällt das Fazit des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd aus. Trotzdem gab es …
Polizei registriert mehr Rauschgift- und Gewaltdelikte

Kommentare