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Eröffnen die Landesausstellung: (v.l.) Abt Barnabas Bögle, Landrat Anton Speer, Herzog Franz von Bayern, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle und Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte. 
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.
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Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier.

Staatsempfang mit 1200 Gästen

„Der Mythos Bayern lebt“: Landesausstellung in Ettal eröffnet

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Die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum - Mythos Bayern“ ist in Anwesenheit von viel Politprominenz eröffnet worden. Den Staatsempfang erlebten 1200 Gäste im Festzelt auf dem Klostergelände mit.

Ettal - 1200 Festgäste, sechs Äbte, blaues Blut, prächtige Kulisse, Bilderbuchwetter, Kaiser-Ludwig-Schmarrn und eine erfrischende Predigt: Schlaglichter zur Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ am Mittwoch im Benediktinerkloster Ettal. Exakt um 12.29 Uhr gab Ministerpräsident Markus Söder im vollbesetzten und mit rotem Teppich ausgelegten Festzelt den Startschuss zu diesem Ereignis, das nun bis 4. November – so hoffen die Organisatoren – rund 200 000 Besucher anlocken soll.

Es ist tatsächlich alles rechtzeitig fertig geworden in Ettal, woran man in den vergangenen Wochen schon zweifeln konnte. Projektleiterin Dr. Margot Hamm vom Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg war im Vorfeld ganz entspannt geblieben: „Wir haben es bis jetzt noch immer geschafft.“ Der große Tag für das kleine Ettal begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Basilika: Die Gebirgsschützen bildeten in der Mitte ein Spalier, Chor und Orchester des Gymnasiums übernahmen die musikalische Gestaltung der Feier. Nach der Einleitung durch Abt Barnabas Bögle trug Frater Thomas Neumann das Gleichnis vom brennenden Dornbusch vor, als Gott Mose aussandte, sein Volk, die Israeliten, aus Ägypten herauszuführen.

Kaiser Ludwig war der erste Ettal-Reisende

Eine sehr lebendige, aktuelle und inspirierende Predigt hielt im Anschluss die evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Auch die jüngste Kreuz-Debatte nach einer Entscheidung von Markus Söder, in bayerischen Behörden Kreuze aufzuhängen, thematisierte sie – und schlug sich im Gegensatz zu Kardinal Reinhard Marx auf die Seite des Ministerpräsidenten: „Das Kreuz hat seinen Platz nicht nur im stillen Kämmerlein, es gehört hinaus in die Welt. Ich freue mich jedenfalls, wenn sich politisch Verantwortliche bewusst unter das Kreuz stellen.“ Worte, die ihre Wirkung bei den Besuchern nicht verfehlten. Mit dem Ettaler Lied („Ettals Tempelberg umschlossen, birgt ein Kleinod köstlich fein“) schloss diese gelungene kirchliche Feier.

Sodann führte der Weg der illustren Gesellschaft, unter ihnen auch Herzog Franz von Bayern, die beiden Staatsministerinnen Michaela Kaniber (Landwirtschaft) und Prof. Dr. Marion Kiechle (Wissenschaft) und sechs Äbte von bayerischen Klöstern, ins Festzelt, das auf dem Schulsportplatz errichtet worden war. Den 90-minütigen Festakt, den die Werdenfelser Alphornbläserinnen, die Musikkapelle Ettal und der Kinderchor Oberammergau umrahmten, eröffnete Dr. Richard Loibl, Chef des Hauses der Bayerischen Geschichte. Er führte ein in das Motto der Landesausstellung, wobei sich seine Rede immer wieder am Begriff Mythos festmachte. Er schloss mit den Worten „Der Höhepunkt gebührt dem König“ und spielte damit auf den großen Panorama-Pavillon an, in dem die Träume Ludwigs II. visualisiert werden.

Als „hohe Auszeichnung und große Herausforderung“ titulierte Abt Barnabas Bögle den Umstand, die Bayerische Landesausstellung heuer beherbergen zu dürfen. Er erinnerte an den „namentlich bekannten ersten Ettal-Reisenden“, nämlich Kaiser Ludwig der Bayer, Gründer des Klosters, und endete mit dem Wunsch, dass Bayern immer mehr ein Land des geschwisterlichen Miteinanders werde, „auch für Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns kommen“. Unter Beifall sagte er noch: „Wir heißen alle bei uns in Ettal herzlich willkommen.“

Wie man ihn kennt – mit starker Stimme, überzeugend und authentisch – reihte sich Landrat Anton Speer als Vorletzter in die Redner-Liste ein, und bekannte gleich zum Auftakt: „Schee, dass’z olle do seid’s.“ Er erinnerte an den 22. August 2013, als im Chinesensaal des Klosters die Vereinbarung zur Landesausstellung in Ettal unterzeichnet worden war. Schwärmerisch bekannte Speer: „Kaum ein anderer Ort wäre so geschaffen für eine Ausstellung zu diesem Thema wie dieser Landkreis.“ Es gelte, diesen Schatz an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben. Der heimische Menschenschlag, so der Landrat, mute zwar mitunter als rauh und deftig an, doch er sei auch sehr herzlich: „Das haben wir schon beim G7-Gipfel bewiesen, als zum Beispiel die Gipfel-Gegner von der Bevölkerung verköstigt worden sind. Vielleicht ist es auch deswegen so ruhig geblieben.“

Den Schlussakkord setzte Ministerpräsident Markus Söder: Er würdigte das Land Bayern als „Erfolgsmodell“ der Verbindung zwischen Tradition und Fortschritt. Das Heimatgefühl sei bei seinen Bewohnern verwurzelt wie ein großer, starker Baum. Und weil sich Söder gerade schon zu Superlativen aufschwang, setzte er noch einen oben drauf: „Bayern ist für mich das schönste Land der Welt.“ Und diesen Mythos weiterzuspinnen, sei eine Aufgabe dieser Landesausstellung. Eine akustische Untermauerung dieser These bildete die abschließende Bayernhymne, ehe der Tross der Ehrengäste aufbrach zur Sonderführung durch die Landesausstellung.

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