Danach beginnt die Asphaltierung

Staatsstraße zwischen Linderhof und Landesgrenze gesperrt

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Endstation Linderhof: Ab Montag, 16. Oktober, ist die  Staatsstraße 2060 für sechs Wochen bis zur Landesgrenze dicht. Der Grund sind Brückenbauarbeiten.

Oberammergau – Im Blickfeld sind andere Baustellen: Natürlich die Umfahrung Oberau, dann der Ettaler Berg oder die Echelsbacher Brücke. Und doch ist es eine nicht unbedeutende Strecke, die immerhin zwei Länder miteinander verbindet. Die Staatsstraße 2060 zwischen Schloss Linderhof und der Landesgrenze zu Tirol wird ab dem kommenden Montag, 16. Oktober, für rund sechs Wochen wegen Brückenbauarbeiten komplett für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Für das Projekt wendet der Freistaat Bayern die stattliche Summe von insgesamt 1,4 Millionen Euro auf.

Im besagten Straßenabschnitt zwischen Linderhof und dem Hotel Ammerwald/Plansee liegt die Brücke über das Lindergries, die augenblicklich erneuert wird; auch die angrenzende Stützwand muss saniert werden. Die Bauarbeiten haben bereits im April dieses Jahres begonnen und schreiten nach Aussage des Staatlichen Bauamtes in Weilheim, das die Maßnahme koordiniert, zügig voran.

Aktuell wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke geleitet, die neben der alten Brücke auf der Stützwand errichtet worden ist. Das bisherige alte Brückenbauwerk ist bereits im Mai abgebrochen worden.

Dass jetzt die Straße für voraussichtlich sechs Wochen komplett gesperrt wird, hängt nach Aussage von Christoph Prause vom Staatlichen Bauamt damit zusammen, dass die Behelfsbrücke zurückgebaut werden muss, um den Teil der Stützwand instandsetzen zu können, auf dem die Behelfsbrücke aufliegt.

Sind diese Arbeiten dann abgeschlossen, könne laut Prause im Anschluss mit der Asphaltierung begonnen werden. Der Fahrbahnbelag der Staatsstraße 2060 wird im Baustellenbereich und in den Anschlussbereichen auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern saniert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Die Arbeiten an der Stützwand dauern aufgrund der erforderlichen Aushärtezeiten rund vier Wochen, die daran anschließenden Asphaltarbeiten etwa zwei Wochen. Eine Vollsperrung ist deswegen notwendig, da die Fahrbahn in diesem Abschnitt eine zu geringe Breite aufweist.

Das Staatliche Bauamt betont aber, dass die Zufahrt bis Graswang und zum Schloss Linderhof für die Dauer der Sperrung jederzeit von Ettal aus möglich ist. Dass der Pkw- und Motorradverkehr in diesem Bereich für die kommenden Wochen ausgesperrt wird, dürfte vor allem eine Personengruppe freuen – die Radfahrer. Die können die Baustelle ungehindert passieren, eine Tour zum Plansee unternehmen und unterwegs in der Ammerwald-Alm einkehren (außer dienstags). So hat die Maßnahme auch etwas Gutes.

Rubriklistenbild: © dpa symbolbild

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