Ist Meghans Baby schon da? Krankenwagen steht vor Harrys und Meghans Anwesen

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Die Sanierung des Farchanter Rathauses beginnt in diesem Jahr. Dafür sind im Haushalt 900 000 Euro eingestellt.

Sorgenvoller Blick auf den Investitionsplan

Farchant hat viel vor - vor allem im Kommunalen Wohnungsbau

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Die Loisachbrücke ist fast fertig, doch damit sind die Farchanter Großprojekte noch nicht abgeschlossen. Kommunaler Wohnungsbau und Rathaus-Sanierung prägen den Haushalt.

Farchant – „Wir haben uns in diesem Jahr einiges vorgenommen.“ Bürgermeister Martin Wohlketzetter (SPD) brachte es auf den Punkt. Es sind tatsächlich wieder Großprojekte, die seine Gemeinde auf der Agenda hat. Zwar bewegt sich der Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 14,6 Millionen Euro nicht mehr auf dem Rekordniveau des Vorjahrs, trotzdem zeigt das Zahlenwerk, dass enorme Investitionen anstehen. Allein der Kommunale Wohnungsbau an der Ronetsbachstraße schlägt heuer mit zwei Millionen Euro zu Buche. Für Umbau und Sanierung des Rathauses sind 900 000 Euro in den Haushalt eingestellt, für die Restarbeiten an der Loisachbrücke 750 000 Euro. Damit konnten sich die Mitglieder des Gemeinderats anfreunden, die den Etat unisono absegneten.

Der Blick auf den Finanz- und Investitionsplan, der bis 2022 gilt, stimmt allerdings die meisten nachdenklich. Dieser „beinhaltet alle im Gespräch befindlichen Vorhaben“, erklärte Kämmerer Christian Hornsteiner. Darunter die Erweiterung des Sportlerstüberls, die Sanierung des Warmfreibads, ein weiteres Wohnungsbauprojekt Am Gern und ein Seniorenzentrum auf dem Pfarrhof-Grundstück. Sollte all das realisiert werden, „würde sich Ende 2022 ein Schuldenstand in Höhe von 10,4 Millionen Euro ergeben“, wagte Hornsteiner einen Blick in die Zukunft. „Inwieweit diese Pläne umgesetzt werden können, hängt auch von der wirtschaftlichen Situation und der Förderkulisse ab.“

Kredit für Kommunalen Wohnungsbau läuft über 30 Jahre

Worte, die Marianne Böhmer (Freie Wähler) aus der Seele sprachen. „Ich sehe die Kreditaufnahmen problematisch.“ Dabei ging’s ihr nicht um das Darlehen, das für den Kommunalen Wohnungsbau aufgenommen werden muss, der mit 1,22 Millionen Euro vom Freistaat gefördert wird. „Dieses Projekt brauchen wir dringend“, betonte Böhmer. Nachdem der Kredit über 30 Jahre mit einer Zinsfestbindung läuft und über die Mieten abgestottert wird, „ist das ein Selbstläufer“. Bedenken hatte sie angesichts der künftigen Projekte, bei denen sie dringend darum bat, „immer von Fall zu Fall zu entscheiden“. Dem konnte sich ihr Fraktionskollege Gerhard Portele nur anschließen, der insbesondere befürchtete, dass die Bad-Sanierung, die mit 4,7 Millionen Euro veranschlagt ist, die Gemeinde an ihre Grenzen bringt.

Die Eckdaten des aktuellen Zahlenwerks, das eine Zuführung zum Vermögenshaushalt über 961 000 Euro und Rücklagen in Höhe von 1,4 Millionen Euro vorsieht, überzeugten Portele völlig. „Positiv finde ich, dass wir nach wie vor die Steuern nicht erhöhen.“

Farchant stellt neuen Mitarbeiter für Feuerwehr und Bauhof ein

Der Mehraufwand bei der Kinderbetreuung war Zweitem Bürgermeister Johann Schmid (CSU) ins Auge gestochen. „Eine satte Steigerung“ nannte er die 103 000 Euro, die die Gemeinde zusätzlich stemmen muss. Dafür hatte Hornsteiner eine einfache Erklärung parat. Nachdem mehr Mädchen und Buben unter drei Jahren die Farchanter Einrichtung besuchen und dazu sechs Kinder mit erhöhtem Förderbedarf kommen, „führte das zu dem enormen Anstieg“.

Mit dem einstimmigen Votum für das Zahlenwerk, das Wohlketzetter „eine gute Basis“ für dieses Haushaltsjahr nannte, wurde auch der Stellenplan verabschiedet. Der enthält einen neuen Mitarbeiter, der circa zur Hälfte bei der Feuerwehr und im Bauhof eingesetzt wird. Bei den Rettern „soll er sich um die Geräte und die aufwändige Erfassung der Einsätze kümmern“, sagte der Bürgermeister. Im Bauhof könne er gerade im Sommer Lücken schließen. „Arbeit ist genügend da.“ Zudem würden die Aufgaben mehr, meinte er allein mit Blick auf den Naturkurpark an der Kuhflucht. In diesem Jahr beginnt die Umgestaltung des Areals mit dem Bau einer Toilettenanlage am Waldfestplatz. Dafür stehen 278 900 Euro im Etat. Insgesamt schlägt das Vorhaben nach derzeitigem Stand mit 795 000 Euro zu Buche, davon hat die Regierung von Oberbayern aber schon eine Förderung von bis zu 70 Prozent in Aussicht gestellt.

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