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Künftig gut erreichbar: das Farchanter Rathaus.

Gemeinderat hat entschieden

Außenaufzug fürs Farchanter Rathaus

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Eine gute Nachricht: Der Gemeinderat Farchant spricht sich mehrheitlich für einen Außenaufzug am Rathaus aus. Damit künftig jeder den ersten Stock und den Sitzungssaal erreicht. Doch noch sind Fragen offen. 

Farchant – Der Zugang ins Farchanter Rathaus soll künftig auch Rollstuhlfahrern ermöglicht werden. Der Sitzungssaal im ersten Stock des Anbaus aus dem Jahr 1968 beispielsweise ist bislang für sie unerreichbar. Deshalb ist ein Aufzug vorgesehen, der zunächst innen installiert werden sollte. Die Folge: Insbesondere das Zimmer des Bürgermeisters wäre dadurch erheblich kleiner geworden. Nachdem diese Variante im Gemeinderat nicht gut angekommen war, setzte sich Planer Georg Kuba erneut an den Computer und präsentierte drei andere Möglichkeiten.

Gemeinsam haben alle, dass der Schacht für den neuen Fahrstuhl außen, und zwar links vom Eingang entsteht. Über den Zugang zum Lift und die Gestaltung entbrannte jetzt im Gemeinderat eine konstruktive Diskussion. entbrannte jetzt im Gemeinderat eine konstruktive Diskussion. Dass die Fahrstuhltür im Haus und nicht außen sein soll, war schnell klar. Den Vorteil brachte Johann Schmid (CSU) auf den Punkt: „So erreicht man gleich den Sitzungssaal und kann die Büros weiterhin nutzen wie bisher.“ Während aber Gerhard Portele (Freie Wähler) die Lösung favorisierte, den Aufzug vom Foyer aus hineinzugehen, plädierte Josef Kundler (SPD) für einen Zugang von der Tourist-Info. Der Vorteil: Dafür muss nur eines von drei Fenstern im Obergeschoss verschwinden.

Mit 13:2-Stimmen sprachen sich die Kommunalpolitiker dafür aus. Zu klären ist allerdings noch die Frage, wie der Fahrstuhl ausgeführt wird. Für Glas sprach sich Dr. Heidi Fleckenstein (SPD) aus: „Das wirkt leichter und luftiger.“ Andere bevorzugten derweil die sicher kostengünstigere Variante aus Mauerwerk. Ehe darüber abgestimmt wird, will Bürgermeister Martin Wohlketzetter (SPD) Rücksprache mit der Denkmalschutz-Behörde halten. „Von deren Seite wird oft der scharfe Kontrast bevorzugt“, erklärte er. Das spreche also für Glas, um sich deutlich vom geschützten Altbestand aus dem Jahr 1830 abzusetzen. Außerdem gelte es vor einer Entscheidung, die Preise zu erfragen.

Klärungsbedarf gibt es auch in puncto Fluchttreppe. Dem Brandschutz-Gutachter zufolge sei diese vonnöten, berichtete Bauamtsleiter Michael Rauch. Nachdem aber Stephan Graf (Freie Wähler) darauf hingewiesen hatte, dass in der AOK-Verwaltung in Schongau ein Flachdach ähnlicher Größenordnung wie im Farchanter Rathaus im Brandfall als Sammelfläche akzeptiert wird, wurde die Verwaltung beauftragt, diesbezüglich erneut bei den Fachleuten nachzuhaken. 

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