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Unter der Woche müssen Verkehrsteilnehmer im Bereich der Förderschule an der Partenkirchner Straße künftig die Geschwindigkeit reduzieren.

Sicherheit der Kinder hat Vorrang

Runter vom Gas! So schnell darf an der Farchanter Förderschule künftig gefahren werden

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Lang, nahezu kurvenlos und relativ breit: Die Partenkirchner Straße verleitet Autofahrer gern zum Rasen. Jetzt reagiert die Gemeinde Farchant – zum Schutz der Buben und Mädchen, die die Förderschule besuchen.

Farchant– Martin Wohlketzetter kennt das Gefahrenpotenzial an der Partenkirchner Straße. Farchants Bürgermeister sagt: Die Verkehrsteilnehmer sind „oft mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs“. Sogar auf die Gehwege weichen sie manchmal aus, um schneller voranzukommen. Deshalb kann er den Antrag von Anliegern und Leitung der Christophorus Schule gut nachvollziehen. Sie plädieren dafür, im Bereich der Förder-Einrichtung Tempo 30 anzuordnen.

Ihr Wunsch fand Gehör. Sowohl der Haupt- und Finanzausschuss als auch der Gemeinderat befürworteten das Anliegen. Eine Novelle in der Straßenverkehrsordnung von 2017 macht’s der Kommune möglich, an Schulen eine 30-km/h-Beschränkung einzuführen. „Das ist ein Mittel entgegenzuwirken“, sagte Wohlketzetter. Schließlich seien nicht alle Kinder in der Lage, die Gefahr richtig einzuschätzen, herannahende Fahrzeuge rechtzeitig wahrzunehmen. Mit der neuen Regelung „können wir sie besser schützen“. Vor Unfällen, vor Verletzungen.

Das Gremium folgte einstimmig dem Vorschlag der Ausschuss-Mitglieder. Demnach müssen Autofahrer zwischen der zweiten Einmündung in die Nachfeldstraße bis am Gröben von montags bis freitags den Fuß vom Gaspedal nehmen. Allerdings nur zwischen 7 und 17 Uhr. Heißt im Umkehrschluss: Am Wochenende bleibt alles beim Alten. Mit der Polizei ist das Ganze abgestimmt. „Sie hat es gut geheißen.“

Die Idee von Gerhard Portele hingegen wurde über Bord geworfen. Der Freie Wähler regte an, die Ferienzeit eventuell außen vor zu lassen. Doch Wohlketzetter gab zu bedenken, dass kinderlose Menschen die schulfreien Zeiten nicht genau kennen. Auch sein Stellvertreter Johann Schmid (CSU) konnte sich für den Vorschlag nicht begeistern. „Das ist zu kompliziert und verwirrend.“ Deshalb verständigte sich das Kommunalparlament auf die ursprüngliche Planung. Eine entsprechende Beschilderung folgt.

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