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Und los geht's: Stelzenlauf ist die erste Disziplin der Gaudi.

Faschingstreiben in Seehausen

Kunterbuntes „Tsirkus“-Spektakel

Seehausen – Clowns, Dompteure, wilde Tiere – das sonst so beschauliche Fischerdorf Seehausen hat sich am Samstag bei der Faschingsgaudi des Vereins "Da Sea is inser" in eine bunte Manege mit den verrücktesten Gestalten verwandelt.

Beim Gaudi-Rennen durch den Ortskern, das der Verein „Da Sea is inser“ seit zehn Jahren auf die Beine stellt, sind heuer 99 Teams an den Start gegangen – ein neuer Rekord. „Das ist einfach herrlich“, freut sich der Vorsitzende Uli Hubal. Das Motto lautete diesmal „Tsirkus Searasinser“. Beim Hindernisparcours müssen die Zweier-Mannschaften in Disziplinen wie Messerwerfen und Jungfrauen zersägen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Bilder: So lief die Faschingsgaudi in Seehausen

Neuer Rekord: 99 Teams gingen diesmal bei dem Gaudirennen an den Start
Neuer Rekord: 99 Teams gingen diesmal bei dem Gaudirennen an den Start
Neuer Rekord: 99 Teams gingen diesmal bei dem Gaudirennen an den Start
Neuer Rekord: 99 Teams gingen diesmal bei dem Gaudirennen an den Start
Bilder: So lief die Faschingsgaudi in Seehausen

Auf fahrenden Elefanten sausen sie von Station zu Station und werden dabei von hunderten Zuschauern begeistert angefeuert. „Das ist einfach super“, schwärmt Katharina Mayr. Die Riegseerin, die überall in ihrem Körper – beziehungsweise in ihrem Kostüm – blutige Messer stecken hat, kommt Jahr für Jahr zu dem Spektakel an den Staffelsee. Auch eine Gruppe junger Uffinger und Habacher ist jedes Mal mit dabei – diesmal als Zirkus-Pudel. Das Hunde-Rudel verbringt die Zeit, bis es selbst an den Start gehen kann, an der Bar und genießt die „wahnsinns Stimmung“. Eva Wiesendanger (17) und Lucia Herzner (17) haben das Rennen schon hinter sich. Die beiden Seehauserinnen, die als „Die roten Nasen“ angetreten sind, sind sich einig: „Das Stelzenlaufen war am schwersten.“ Trotzdem haben sie sich wacker geschlagen und hoffen auf eine Platzierung in der Mitte – „oder besser“, meint Herzner optimistisch. Ihr hat die Atmospäre besonders gefallen und sie verrät: „Ich komm nächstes Mal auf jeden Fall wieder.“

Ob es für die Mädels mit ihrer Wunsch-Platzierung geklappt hat, erfahren die beiden aber erst am Abend bei der Siegerehrung im Gasthof Zum Stern. Dort geht das bunte Spektakel mit dem „Menschen – Tiere – Sensationen“-Ball weiter. Doch schon jetzt kann man sagen: Mit dem „Tsirkus“-Rennen ist dem Team von Da Sea is inser erneut eine perfekte Maschkera-Vorstellung gelungen.

Marie Schnürer

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