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Gefährliche Knochen-Abfieslerinnen: (v. l.) Die Amazonen (v. l.) Antonia Ostler, Lena Spaeter, Theresa Ostler und Verena Waldmann sehen wirklich zum Fressen aus.

Wallgau kunterbunt: 500 Maschkera bei Feuerwehrball

Einfach zum Fressen: Illustre Nachtschwärmer rocken Festsaal

Wallgau - Wenn die Wallgauer Feuerwehr zur Faschingsparty ruft, dann strömen die Maschkera. 500 Nachtschwärmer rocken das Haus des Gastes.

Mit ihren Steinzeit-Kostümen sehen Lena Spaeter, Verena Waldmann, Theresa und Antonia Ostler geradezu furchterregend aus. Noch dazu da die sexy Kanibalinnen immerzu an einem Knochen herumfieseln. Doch keine Angst: „Wir wollen bloß Party machen“, versichert Antonia Ostler, ehe die Amazone aus Garmisch-Partenkirchen sich mit ihren drei Freundinnen wieder ins Getümmel stürzt.

Und das war am Samstagabend angesichts 500 illustrer Nachtschwärmer wirklich riesig. Der traditionelle Wallgauer Feuerwehrball – diesmal als Après-Ski-Party betitelt – hat also nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Im Gegenteil: Die entfesselten Partyfreunde rockten regelrecht das Haus des Gastes.

Die besten Bilder vom Fasching in Wallgau

Einmal musste die bunte Schar aber stillhalten – und zwar bei der Bühnenshow der 25 Feuerwehrmänner. Diesmal ging’s um vier Schulfreunde, die sich recht unterschiedlich auf ihren Skiausflug nach Sölden vorbereiten. Dort wartet übrigens kein Geringerer als Alpen-Zampano Andreas Gabalier alias Hubert Holzer.

Danach gehörte wieder den Maschkera-Freunden das Parkett – angeheizt von der Bad Tölzer Stimmungsband Isarwinkler Spitzbuam. Der Kreativität des schrill-bunten Partyvolks waren dabei keine Grenzen gesetzt. Böser Junge, gutes Mädchen hatten sich etwa Melanie Reich und Piotr Tokarczyk aus Eschenlohe auf die Fahnen geschrieben. Stilecht fesselte der Sträfling seine Liebste mit Handschellen an sich. Geschminkt als Indianermädchen hatten sich Caro Breith (Leadsängerin von Hot Stuff), Martina Krüner, Vreni Dörr, Christina Berndaner und Steffi Gerg, die schon beim Sportlerball in Krün als Eichhörnchen unterwegs waren. Auffällig auch die Männergruppe Ghostbusters aus Garmisch-Partenkirchen und die vier Fußballdamen vom TSV Farchant, die als Spielkarten durch den Saal zogen. Die Party dauerte – wie bei den Schönen und Reichen in Sölden – denn auch bis weit nach Mitternacht. 

Wolfgang Kunz

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