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Ja, ja, die Mopsfleder...

Fasching im Ammertal

Spitzen gegen Soiens Rathaus-Ex Steiner

Bad Bayersoien - Großer Umzug am Faschingsdienstag: Bürgermeisterin Gisela Kieweg kein Thema, dafür ihr Vorgänger und die immer schützenswerte Mopsfledermaus

Ex-Bürgermeister Eberhard Steiner nahm es gelassen: Gleich zwei Wägen nahmen den ehemaligen Rathauschef aufs Korn – während seine Nachfolgerin Gisela Kieweg beim „Derbleckn“ leer ausging. Einmal wurde Steiner wegen seiner Zurückhaltung beim Kauf des Bierlinghauses aufgezwickt – ein andermal unterstellte man ihm einen „Rücktritt vom Rücktritt“, weil er immer noch bei vielen Veranstaltungen „trotzdem ned kimmt…“ Auch die „Einladungspolitik“ beim Gaufest 2014 – die Nachbarn aus Rottenbuch, Böbing und Wildsteig wurden erst ein- und nach viel Ärger wieder ausgeladen – kam beim Faschingsumzug am gestrigen Nachmittag nochmal aufs Tablett. Gleich zwei Fußgruppen befassten sich mit dem diesjährigen Schneemangel in der Region. Während die eine mit einem kleinen „Schnee-Gott“ und einer kleinen „Schnee-Hexe“ diesem Wetterphänomen zu Leibe rücken wollte, führte die andere „den letzten Soier Schnee“ in einem Schubkarren mit sich – und nütze ihn gleich noch zum Kühlen von Hochprozentigem. Die Blaskapelle und eine ihr vorneweg ziehende Fußgruppe griffen das Fledermaus-Problem an der Echelsbacher Brücke auf. Und was gab es sonst noch für die Schaulustigen am Straßenrand zu sehen? Einen „beweglichen Dorfladen“, mit dem man sogar reden konnte, und ein Dorfladen-Wagen, auf dem zu lesen war: „Ein Dorf ohne Laden ist wie ein Trachtler ohne Wadeln“. Ihm folgten scharfe „Pizza-Schnittchen“, kleine und große Minions in Gelb-Blau sowie pralle Weinreben aus dem „Weingut Seheaborg“. Das Ende des vom Burschenverein organisierten Zuges bildete ein Bautrupp, der die Dorfstraße aufriss, weil das in Bad Bayersoien so Brauch sei.

Michaela Feldmann

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