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Heiß auf Eis: „Glasperlenspiel“ mit Daniel Grunenberg (l.) und Carolin Niemczyk.

Ein fast perfekter Abend

Garmisch-Partenkirchen - Pop-Duo „Glasperlenspiel“ zeigt im Eisstadion ein gute Show und erfreut nahezu 4000 Zuhörer.

Etwas mehr als 4000 Zuschauer beim Eishockey-Spiel des SC Riessersee gegen Bietigheim, fast 4000 beim Auftritt des Pop-Duos „Glasperlenspiel“ im Anschluss. Fast alle Besucher waren geblieben, nur die 150 Bietigheimer Fans nicht. Die, die sich Eintrittskarten für Spiel und Konzert der Chart-Stürmer von „Glasperlenspiel“ gekauft hatten, brauchten es nicht zu bereuen. Die Band, die mit „Geiles Leben“ zuletzt wochenlang auf Platz zwei der deutschen Charts gestanden war, lieferte mit bescheidenen Mitteln - mehr lässt ein Eisstadion wohl auch nicht zu - eine gute Show. Die Musik dröhnte aus Lautsprechern, die selbst den hintersten Winkel des Olympia-Eisstadions beschallten. Die Bühne bestand aus einem Teppich, der auf dem Eis lag. „Das wird wohl das erste Konzert sein, bei dem wir nicht ins Schwitzen geraten werden“, meinte Sängerin Carolin Niemczyk. Kalte Füße dürfte sie vielleicht bekommen haben.

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Die Zuhörer brauchten allerdings etwas, bis sie auftauten. Erst als Niemczyk und ihr Partner Daniel Grunenberg ihre bekannteren Hits sangen, sprang der Funke aufs Publikum über. Als gegen Ende des Konzert endlich „Geiles Leben“ ertönte,war alles in Butter. Die Zuschauer hatten eine gute Show gesehen. Wenn zuvor noch der SC Riessersee gewonnen hätte, wäre es für die Mehrzahl der Besucher wahrscheinlich sogar ein perfekter Abend gewesen. So war der Start ins Jahr 2016 nur halb gelungen.

am/prei

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