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Ein Herz für Pferde: Finanzminister Markus Söder auf Tuchfühlung mit zwei prächtigen Rössern des Gestüts. Daneben stehen (v. l.) Landrat Anton Speer sowie die Landtagsabgeordneten Harald Kühn und Martin Bachhuber.

Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) zu Besuch in Schwaiganger

Etliche Millionen für das „Kompetenzzentrum Pferd“

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Schwaiganger – Der Freistaat nimmt in den nächsten Jahren ordentlich Geld in die Hand, um das traditionsreiche Haupt- und Landgestüt Schwaiganger auf Vordermann zu bringen. Genannt wird eine Größenordnung von insgesamt rund 40 Millionen Euro. Jetzt stand ein hoher Besuch an: Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) überzeugte sich bei einem kurzen Ortstermin davon, dass die Steuermittel gut angelegt sind – und präsentierte sich als Pferdefreund.

„Die Schritt für Schritt umzusetzenden Sanierungsmaßnahmen zugunsten des Gutes Schwaiganger sind aller Mühen wert“, betonte der Spitzenpolitiker, dem Ambitionen auf das Amt des Ministerpräsidenten nachgesagt werden.

Söder ließ sich von Gestütsleiter Eberhard Senckenberg über das Gelände führen und streichelte fleißig die prächtigen Tiere. Dabei verriet er, dass seine Frau und Tochter regelrecht vernarrt in Pferde seien – und fügte schmunzelnd hinzu: „Ich habe manchmal den Eindruck, die Pferde werden besser behandelt als der Vater.“ Begleitet wurde der Minister unter anderem von Landrat Anton Speer (Freie Wähler), den beiden CSU-Landtagsabgeordneten Harald Kühn und Martin Bachhuber sowie Ohlstadts Bürgermeister Christian Scheuerer (parteifrei).

Das Gestüt, das der Freistaat 1920 übernahm, ist in die Jahre gekommen. Für den Einstieg in die Sanierung sollen in den nächsten beiden Jahren zehn Millionen Euro fließen. Entstehen soll das bayernweit alleinige Zentrum für die Berufsaus- und Fortbildung auf den Gebieten Pferdehaltung und Reiten. Schon heute kann man dort das Handwerk des Pferdewirts und Hufschmieds lernen. Die ersten geplanten Neubauten sind ein Ausbildungsstall mit Lehrwerkstatt sowie ein Internat. Söder bezeichnete den Gestütsbetrieb als ein „Kompetenzzentrum Pferd“. Innovative Techniken und Verfahren seien in Schwaiganger der Stand der Dinge – „ideale Voraussetzungen, um auch in Zukunft das Wissen um das hohe Gut Pferd zu sichern und weiterzugeben.“ 

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