NSU-Prozess: Plädoyers starten nach langem Hickhack

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Entscheidende Final-Szene: Florian Häffner (linkes Bild, r.) gelingt es nicht, die standhafte Wirtin Vroni Horvat, vom Surfbrett zu katapultieren und geht im wahrsten Sinne des Wortes selbst baden.

Kaltes Wasser, weniger Teilnehmer

Fischerstechen: Wirtin Horvat macht sie alle nass

Wallgau - Triumph auf ganzer Linie: Beim Fischerstechen in Wallgau holt sich Vroni Horvat den Sieg. Und gibt ein Versprechen ab. 

„Das 20-Liter-Fass Bier bleibt im Haus.“ Vroni Horvat lacht. Die Wirtin des Haus des Gastes in Wallgau hat allen Grund zur Freude. Beim zweiten Fischerstehen, das sie selbst organisierte, bewies sie durchwegs Standfestigkeit und Geschick. Selbst im großen Finale ließ sie ihrem Kontrahenten Florian Häffner keine Chance. Und so holte sich die Wirtin die Siegprämie gleich selbst. Ganz leer gingen die Unterlegenen aber dennoch nicht aus. Sie wurden mit einer süffigen Maß getröstet.

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr hatten sich heuer vier Buben und neben der Wirtin nur ihre Nichte Leni Latzelsperger zum dem Wettkampf auf dem Teich in der Minigolfanlage angemeldet. Viele Bewerber hatten kurzfristig auf eine Teilnahme verzichtet. Wassertemperaturen von nur fünf Grad schreckten sie ab. Diesmal verfolgten sie das lustige Spektakel lieber vom Trockenen aus. Unter den vielen Zuschauern fiel diesmal eine Gruppe besonders auf – die „Isartaler Partei“. In feschen Dirndl feuerten diese Mädchen aus Mittenwald, Krün und Wallgau die Wettkämpfer kräftig an.

Als Erstes mussten Christoph Fichtl und Korbinian Sprenger auf dem Surfbrett stehend und mit einem Besen bewaffnet versuchen, ihren Gegner ins Wasser zu stoßen. Nach zwei Durchgängen stand es 1:1. Die dritte Runde musste das Ergebnis herbeiführen. Sprenger setzte sich durch. Das zweite Duell gewann Florian Häffner gegen Leni Latzelsperger. Dann stieg Horvat gegen Georg Berwein aufs Brett, der 2015 bis in den Endkampf gekommen war. Keine Chance für den Routinier. Nach zwei Absteigern war Schluss und die Wirtin stand im Finale. Da wartete Häffner auf die ruhig taktierende Gegnerin und verlor gleich zweimal die Balance. Angesichts ihres Erfolgs gab die Fischerkönigin gleich so etwas wie ein Versprechen ab. „Logisch, dass ich als Titelverteidigerin auch 2017 zum Fischerstechen einlade.“

Wolfgang Kunz

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