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Gottesdienst vor beeindruckender Kulisse: Die Festgäste versammeln sich im Innenhof der Kloster-Basilika.

Großes Lob für die Beschützer der Bürger

So feiert die Feuerwehr Ettal ihren 125. Geburtstag

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Ettal - Idealismus, Wille, Kameradschaft – das verbindet die Freiwilligen Feuerwehren. Der Ettaler Verein beherzigt das seit mittlerweile 125 Jahren. Ein guter Grund für eine gebührende Feier.

Große Anerkennung: Kreisbrandinspektor Peter Gaus (r.) steckt Ettals Feuerwehr-Vorsitzendem Georg Holl ein Abzeichen des Freistaates für 40 Jahre im aktiven Dienst an.

Georg Gall steht am Eingang der Kloster-Tenne, wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht und schnauft durch. Langsam fällt der Druck der vergangenen stressigen Tage ab, an denen er und sein Team die letzten Vorbereitungen getroffen haben. Gerade mal zwei Stunden hatte der Erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ettal geschlafen, als am gestrigen Sonntag um sechs Uhr der Wecker klingelte und der große Tag anbrach: das 125-jährige Jubiläum des Vereins. Und das lief genau so ab, wie es sich Gall und seine Helfer vorgestellt hatten.

„Ich bin absolut zufrieden“, sagt der Kommandant. Mit der großen Beteiligung von 17 Vereinen, darunter zwölf Abordnungen der Feuerwehren aus dem Landkreis. Mit dem reibungslosen Ablauf. Mit dem Wetter, das mitspielte. Mit der Unterstützung der Gemeinde und des Klosters, das die Tenne kostenlos zur Verfügung stellte. Und mit dem „unübertrefflichen Flair“ im Innenhof der Kloster-Basilika, in dem sich nach dem Kirchenzug und der Heldenehrung am Kriegerdenkmal alle zum Gottesdienst versammelten. Ein ehrwürdiger Ort voller Geschichte. Passend für einen Verein mit langer Historie, dessen Mitglieder sich – wie auch bei allen anderen Wehren – dem Schutz der Bevölkerung verschrieben haben und ihr eigenes Leben dafür in Gefahr bringen.

Diese Bereitschaft ist nicht selbstverständlich. Das stellten sowohl Landtagsabgeordneter Florian Streibl, Bürgermeister Josef Pössinger als auch Landrat Anton Speer in den Mittelpunkt. „Sie fallen kaum auf und sind doch immer da“, würdigte Kreisbrandinspektor Peter Gaus die Leistung der Feuerwehrkräfte. Ob in Brandfällen, bei Verkehrsunfällen oder bei Überflutungen, sie rücken aus, helfen, meistern die Lage.

Einsätze wie diese verbinden. „Man ist auf die Unterstützung der Partner angewiesen“, machte Pössinger deutlich. In Ettals Fall kommt die oft aus Oberammergau. Ein Zusammenhalt, der sich in der Vergangenheit bewährt hat. Die Verbundenheit untereinander ist es, die die Wehren zusätzlich zu ihrem umfangreichen Aufgabenbereich auszeichnet. „Das Miteinander geht über Gemeindegrenzen hinaus“, sagte Pater Virgil. Den Feuerwehren gelinge es, dass Menschen aus verschiedenen Orten zusammenkommen. Im Einsatz und an Tagen wie gestern, an denen sie einen guten, alten Partner gemeinsam gebührend feiern.

Die Bilder vom Jubiläum

Jubiläum der Brandschützer: Feuerwehr Ettal feierte das 125-Jährige

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