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An der neuen Hotelbar: Direktor Christian Bär (r.) mit Ehefrau Elke, Bauleiter Hans-Friedrich Sprenger und Hausdame Katrin Huber-Schramm.

Hotellerie in Murnau

Frischzellenkur für den Alpenhof

Murnau - Der Alpenhof, Murnaus Top-Adresse der Hotellerie, ist um eine Attraktion reicher. Nach dreimonatiger Renovierungsphase erstrahlt der gesamte Eingangsbereich des Fünf-Sterne-Hauses in neuem Licht.

Denn neben Böden, Möbeln, Vorhängen sowie Dekostoffen wurde auch die Lichtinstallation rundum erneuert. „Es ist alles genauso schön geworden, wie wir es uns vorgestellt haben“, freut sich Hoteldirektor Christian Bär, der zusammen mit Ehefrau und Projektleiterin Elke sowie der Inhaberfamilie Haub die Neugestaltung geplant und umgesetzt hat. So hat man sich für eine bodenständige Ausstattung entschieden. Wieviel das Ganze gekostet hat, war nicht zu erfahren.

„Wir möchten uns ganz klar vom absoluten Luxus distanzieren, wie ihn beispielsweise das Schlosshotel Elmau praktiziert. Das Umfeld und Ambiente für glamouröse Gäste, die in St. Moritz oder Kitzbühel Urlaub machen, bieten wir hier nicht. Unsere Hotelvision ist eine andere, nämlich Heimatverbundenheit im modernen Alpinstyle“, erklärt Christian Bär das Konzept des Hauses. Drei Dinge, die Murnau besonders gut kann, bilden dabei den Leitfaden: Bewegung, Kultur und Genuss. „Im Alpenhof geben wir diesen drei Merkmalen einen besonderen Stellenwert“, sagt Bär.

Murnauer Kunst hat deshalb in der Lobby einen eigenen Platz bekommen, und an Schautafeln neben den Kunstwerken wird Wissenswertes über die Künstler und ihr Wirken erklärt. Zum Thema Bewegung präsentiert eine große Holztafel an der Rezeption täglich aktuelle Aktivitäten rund um den Staffelsee-Ort. Der Genuss hat mit der neuen Bar im Lobby-Bereich einen Rahmen erhalten, den Bär auch dem Murnauer Publikum anbieten will. „Unsere neue Bar mit gemütlichem Kamin und 36 Sitzplätzen soll ein öffentlicher Treffpunkt für Hotelgäste und Einheimische werden“, erläutert der Hotelchef.

Mit 33 000 Übernachtungen rechnet Bär in diesem Jahr. „Damit haben wir uns um 3000 Nächte pro Jahr seit 2014 gesteigert“, freut sich der 45-Jährige, der noch große Pläne für das schmucke Haus am Murnauer Moos hat. Um diese zu realisieren, hat er gewisse Prioritäten, an denen er nicht rütteln möchte. Dazu gehören ein Nachtportier, der sich zu allen Zeiten mit kleinen Gerichten beispielsweise auch nachts um hungrige Gäste kümmert, eine individuelle Speisekarte sowie heimisches Personal. So zählt der Alpenhof derzeit 98 Mitarbeiter. In den nächsten Monaten steht die Renovierung der restlichen 22 von 80 Zimmern auf dem Programm. Und 2017 möchte man die Zimmer-Neugestaltung im Haus Moosberg, das zum Alpenhof gehört, in Angriff nehmen. „Wir freuen uns auf die anstehenden Projekte und vor allem darüber, dass wir hier mit der Inhaberfamilie so gut zusammenarbeiten“, sagt Bär, der bei Renovierungsarbeiten vorwiegend mit heimischen Firmen zusammenarbeitet.

Gabriela Königbauer

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