Mädchen klaut Papas Autoschlüssel und unternimmt Spritztour mit Cousin (7) - es geht böse aus

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Chef der Radlgruppe: Dr. Stephan Thiel.

Eingeschränkte Fahrerlaubnis

Fußgängerzone: Teilweise Sperrgebiet für Radfahrer

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Garmisch-Partenkirchen - Das Grob-Konzept steht: Das Garmischer Zentrum soll zu gewissen Zeiten für Radfahrer tabu sein. Die Ausweichroute gibt es auch schon.

Zum Eldorado für Radlfahrer möchte Dr. Stephan Thiel Garmisch-Partenkirchen machen. Der Gemeinderat von Bündnis 90/Die Grünen ist seit Anfang 2015 der Chef der Radlgruppe, die aus ungefähr 20 Personen besteht. Sie hat ein Konzept ausgearbeitet, das er während der Bürgerversammlung vorstellte – und das gut ankam. Zentrale Punkte sind dabei eine Verbindungsachse zwischen den Ortsteilen Garmisch und Partenkirchen und die Fußgängerzone, die derzeit noch von Fahrradfahrern genutzt wird. Das soll sich allerdings ändern. „Nur das Wann steht noch nicht fest“, sagt Thiel.

Das Garmischer Zentrum, in dem Touristen und Einheimische gerne flanieren, soll zu gewissen Zeiten für Radlfahrer Sperrgebiet sein. Thiel stellt sich vor, dass die gute Stube „nach dem Ende der Lieferverkehrs am Vormittag bis zum Ladenschluss den Fußgängern vorbehalten bleibt“. Es ist geplant, dass die Radfahrer über einen Bypass, der vom Richard-Strauss-Platz am Kleinen Theater vorbei, an den Rand des Kurparks, in die Zimmermeistergasse Richtung Marienplatz führt, an der Fußgängerzone vorbeigeleitet werden.

Der Zeitplan – Ende Februar 2016 soll das endgültige Konzept unter Beteiligung der Bürger stehen – ist ein sehr straffer. „Etwas zu straff“, meint Thiel, der gerne „mehr Zeit hätte. Doch die Erwartungen sind hoch“. Und es gibt einen Prioritätenliste, welches Projekt als erstes umgesetzt werden soll. Die höchste Stufe besitzt die Ortsverbindungsachse, zudem soll die B2 radlgerecht ausgebaut werden, wenn das Staatliche Bauamt Weilheim die Bundesstraße im Ortsteil Partenkirchen 2016 und 2107 mit einer neuen Teerdecke versieht. Der finanzielle Bedarf, bis das gesamte Netz steht – Thiel rechnet damit nicht vor dem Jahr 2030 – ist groß. „Es wird Millionen kosten“, glaubt er.

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