G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
1 von 6
Viele freie Arbeitsplätze: Am Samstagmittag ist das internationale Pressezentrum in der Olympia-Eissporthalle in Garmisch-Partenkirchen noch größtenteils leer. Am frühen Nachmittag trudeln aber immer mehr Journalisten ein.
G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
2 von 6
Aoi Horiuchi (32) aus Tokio vom Japan NGO Center for International Cooperation: "In Deutschland war ich schon oft, auf dem Land aber noch nie. Schon auf der Zugfahrt von München nach Garmisch habe ich erkannt, warum hier viele Leute Urlaub machen. Die Landschaft ist einfach wundervoll! Gerade deshalb ist es aber auch ein komisches Gefühl, in dieser an sich ruhigen Gegend so viele Polizisten und Demonstranten zu sehen. Trotzdem finde ich es gut, wenn die Leute ihre Stimme erheben - solange es friedlich bleibt."
G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
3 von 6
Emin Avundukluoglu (34) aus Ankara, Berlinkorrespondent der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi: "Ich habe in Hannover studiert, kenne mich also in Deutschland aus. Mein Papa hat in München gewohnt und war 1986 auf der Zugspitze. Da möchte ich jetzt auch hochfahren. Ich hoffe, ich finde die Zeit dazu. Die Organisation hier vor Ort ist auch sehr professionell, nur die Klimaanlage in der Halle stört mich. Es ist so kalt, dass wir hier wahrscheinlich in ein paar Tagen alle krank sind."
G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
4 von 6
Stacy-Ann Welsh (38) aus St. Josef in Trinidad & Tobago von der G7-Research Group aus Toronto, Kanada: "Ich bin das erste Mal in Deutschland und es ist alles so aufregend. Die professionelle Organisation beeindruckt mich sehr. Von der Landschaft her fühle ich mich fast wie zuhause in St. Josef. Auch dort gibt es Berge und viel Wald. Und das Essen hier ist einfach toll. Gestern habe ich Zwiebelrostbraten probiert - köstlich! Der Salat war der beste, den ich je gegessen habe. Aber auch die Männer sehen hier alle super aus (lacht). Ich komme auf jeden Fall wieder nach Garmisch, dann aber im Winter zum Skifahren."
G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
5 von 6
Rino Pellino (56) aus Italien, Berlinkorrespondent von RAI: "In Garmisch habe ich früher schon mal einen Kletterurlaub verbracht, es ist mir also durchaus vertraut. Durch den G7-Gipfel ist der Ort aber kaum wiederzuerkennen. Die Polizeipräsenz ist - vor allem im Vergleich mit den Demonstranten - erdrückend.  Dafür ist aber alles sehr ruhig und entspannt und man fühlt sich sicher. Die strengen Sicherheitskontrollen machen unsere Arbeit aber nicht leichter. Wahrscheinlich sehen wir die Regierungschefs ohnehin erst fünf Minuten vor Abflug (lacht)."
G7-Gipfel, Garmisch-Partenkirchen, Journalisten, Pressezentrum
6 von 6
Patrick Donahue (37) aus Pittsburgh, USA, Politischer Korrespondent für Bloomberg News in Berlin: "Privat war ich schon zwei Mal in Garmisch, unter anderem zum Bergsteigen. Was mich angesichts des G7-Gipfels überrascht, dass es bisher keine massiven Protestaktionen gegeben hat. Das liegt vermutlich auch am großen Polizeiaufgebot vor Ort. Die massiven Sicherheitsvorkehrungen wirken sich aber negativ auf meine Arbeit als Journalist aus. Der Aufwand, bis man überhaupt einmal in die Nähe des Tagungsorts auf Schloss Elmau kommt, ist enorm."

Stimmen aus Trinidad, Japan und USA

G7-Gipfel: So gefällt's den Journalisten in Garmisch

  • schließen

Garmisch-Partenkirchen - Sie kommen aus allen Erdteilen - und erleben Garmisch-Partenkirchen aus ihrer ganz eigenen Sichtweise. Wir haben fünf Journalisten gefragt, ob sie sich willkommen fühlen.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

GAP
Bilder: Almabtrieb in Farchant lockt viele Zuschauer an
Der Farchanter Almabtrieb ist ein Schauspiel, das zahlreiche schöne Motive bietet. Am Sonntag verfolgten zahlreiche Zuschauer das Spektakel in dem Dorf unter dem …
Bilder: Almabtrieb in Farchant lockt viele Zuschauer an
Mittenwald
Fingerhakel-Favoriten machen kurzen Prozess
Diese Sportart ist nichts für Weicheier: Bei den 56. Werdenfelser Fingerhakel-Meisterschaften in Mittenwald haben die kräftigen Mannsbilder gekämpft, gefeiert, geblutet. …
Fingerhakel-Favoriten machen kurzen Prozess
Vollbrand in Unterammergau: Keine Hinweise auf vorsätzliche Tat
Zwei Tage nach dem verheerenden Brand ist bei der Holzindustrie Unterammergau nochlange keine Ruhe eingekehrt. Auch gestern war eine Brandwache der Feuerwehr nötig. Die …
Vollbrand in Unterammergau: Keine Hinweise auf vorsätzliche Tat
Großbrand: Hitze und eingestürztes Blechdach erschwerten die Arbeit
Der Ort verliert ein Stück Ortsgeschichte. Einzelne Gebäude der Unterammergauer Holzindustrie sind am Montagabend lichterloh in Flammen gestanden. Viel ist nicht davon …
Großbrand: Hitze und eingestürztes Blechdach erschwerten die Arbeit

Kommentare