Widerstand gegen Treffen

G7-Gipfel: Gegner wollen Proteste ausweiten

Garmisch-Partenkirchen/Mittenwald - Drei zusätzliche Dauerkundgebungen haben die Gegner des G7-Gipfels angekündigt. Das Landratsamt hat die Angaben bestätigt.

Update vom 11. Mai 2015: Schon im Vorfeld des G7-Gipfels auf Schloss Elmau werden das Werdenfelser Land, das Gebiet um die Gemeinde Klais und das Schloss selbst zur Hochsicherheitszone, denn: Bereits Monate vor dem Gipfel formierte sich die Gegenbewegung "Stop-G7-Elmau", die mit mehreren Protestaktionen den Gipfel stören möchte. Wir halten Sie über alle Entwicklungen zum G7-Gipfel auf dem Laufenden in unserem News-Blog.

Das Aktionsbündnis „Stop-G7-Elmau“ will den Widerstand gegen den G7-Gipfel mit drei zusätzlichen Dauerkundgebungen ausweiten. „Beantragt haben wir Proteste rund um die Uhr und zwar im Kurpark Mittenwald, im Kurpark Garmisch und am Parkplatz der Kranzbergbahn“, sagte ein Sprecher des Aktionsbündnisses der Deutschen Presse-Agentur. Das Landratsamt Garmisch bestätigte diese Angaben.

Neben den geplanten Demonstrationen prüft die Marktgemeinde derzeit auch, ob auf einer Wiese am Ortsrand ein Protestcamp errichtet werden darf. 1000 Gipfel-Gegner sollen auf einer Wiese am Ortsrand in Zelten übernachten können - und zahlen dafür „Campbeiträge“, teilte der Bündnis-Sprecher mit. „Das ist genauso teuer wie auf einem normalen Campingplatz.“ Das Aktionsbündnis hatte die Fläche vergangene Woche gepachtet.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen treffen sich am 7. und 8. Juni auf Schloss Elmau in der Gemeinde Krün.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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