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Prost: US-Präsident Barack Obama stößt mit Kanzlerin Angela Merkel und Bürgermeister Thomas Schwarzenberger (r.) auf dem Krüner Rathausplatz an.

Der Gipfel und seine Folgen

G7-Pavillon: Pläne werden konkreter

Krün - Ein Museum soll's nicht werden. Bei der Dokumentation des legendären G7-Treffens in Schloss Elmau denkt der Krüner Bürgermeister an einen Info-Pavillon.

Eine Art Museum, das an den riesigen G7-Trubel erinnert: Als dieses Krüner Vorhaben Anfang Januar bekannt geworden war, hat das Bürgermeister Thomas Schwarzenberger nicht geschmeckt. Der CSU-Politiker wollte über das Projekt gar nicht erst reden. Das hat sich inzwischen geändert. Im Kreisausschuss gab Schwarzenberger mehr Informationen preis. Auch, weil es um die Finanzierung ging.

Konkret standen im Rahmen der Haushalt-Vorberatungen 25 000 Euro im Raum, mit denen der Landkreis die Gemeinde bei der Planung und Konzeptentwicklung für ein „Dokumentationszentrum G7“ untertstützt. Viel mehr als diesen Arbeitstitel, unterstrich Schwarzenberger in der Runde, könne er zu dem Vorhaben nicht sagen. Man sei noch völlig am Anfang, „es gibt noch keine Beschlüsse“ und von demher eigentlich keine Informationen.

Ein bisschen was ließ Schwarzenberger dann aber doch raus, zumindest mehr noch als Anfang Januar: Damals war von einem Museum in Klais die Rede.

Pavillon am Rathaus soll an G7-Gipfel erinnern

Nun sei geplant, sowohl in Klais als auch am Rathaus in Krün an den G7-Gipfel vom vergangenen Juni zu erinnern. Dabei denkt Schwarzenberger nicht etwa an einen Museumsbau, „sondern vielmehr an einen Pavillon“. In ihm sollen die Besucher mehr über den Ablauf, den großen finanziellen und sicherheitstechnischen Aufwand sowie riesigen Medien-Trubel erfahren. Etwa mit Hilfe von Zeitzeugen, die in Video-Statements Beiträge liefern. Als Beispiele nannte der Krüner Bürgermeister Bundeskanzlerin Angela Merkel, Landrat Anton Speer und Polizisten. „Aber auch Kritiker sollen zu Wort kommen.“ Die Zeitzeugen erzählen, so die Idee, wie sie das große Politiker-Treffen erlebt haben.

„Uns hat auch die Staatsregierung eine Förderung in Aussicht gestellt“, fügte Schwarzenberger an. Auf den Kostenrahmen für das Projekt ging der Kreis- und Bezirksrat aber nicht ein, genausowenig wie auf die zeitliche Planung.

Angesichts der 25 000 Euro an Zuschuss, die im Kreishaushalts-Entwurf aufgeführt sind, entbrannte im Gremium eine Diskussion: Farchants Bürgermeister Martin Wohlketzetter (SPD) stellte die Frage in den Raum, ob das Thema nicht besser bei der Zugspitz-Region, der ehemaligen Kreisentwicklungsgesellschaft, aufgehoben sei. „Das ist doch ein Thema von Krün oder der KEG, nicht aber vom Kreistag.“ Nach einigem Hin und Her schlug Tessy Lödermann (Bündnis 90/Die Grünen) als Kompromiss vor, dass Geld provisorisch „als Sicherheitsansatz“ in den Kreishalt einzustellen und zu prüfen, ob die KEG sich dem Thema annehmen will. Mit dieser Vorgehensweise konnten sich letztlich alle Räte anfreunden.
red

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