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Inwieweit der Skibetrieb am Donnerstag läuft, bleibt abzuwarten.

Auf der Zugspitze ging nichts

Sturm-Tief: Weiterer Lift-Betrieb hängt von Schäden ab

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Burglind hat getobt. Nicht ohne Folgen. Der Skibetrieb in Garmisch-Partenkirchen war nur eingeschränkt möglich.

Deutschlandweit hat Sturm-Tief Burglind am Mittwoch für Verwüstungen gesorgt. Aufgrund der angekündigten Orkanböen blieb der Betrieb auf der Zugspitze komplett geschlossen. Die Zahnradbahn verkehrte ausschließlich zwischen den Zugspitzbahnhöfen Garmisch-Partenkirchen und Eibsee. Vorsorglich wurde der Skibetrieb auch in höheren Lagen des Classic-Gebiets eingestellt. Bis kurz vor 13 Uhr konnten die Wintersportler zwar noch zwischen Hausberg und Kreuzeck ihre Schwünge ziehen, „dann hat der Wind auch dort zugenommen“, erklärt Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB).

Auf der Zahnradbahn-Strecke ging ab 13.46 Uhr nichts mehr. „Vier Bäume waren zwischen Eibsee und Grainau in die Fahrleitung gestürzt.“ Die Aufräumarbeiten dauerten bis in den späten Nachmittag, so dass die Gäste mit den Bussen der Eibsee-Verkehrsgesellschaft Richtung Garmisch-Partenkirchen gelangten.

Noch können die Verantwortlichen der BZB nicht abschätzen, ob an der Leitung oder im Gleisbereich Schäden entstanden sind. „Das nehmen die Kollegen gleich am Donnerstagfrüh unter die Lupe“, sagt Lothes. Inwieweit der Skibetrieb am Donnerstag wieder läuft, hängt ebenfalls davon ab, ob es an den Anlagen und Pisten zu Zerstörungen gekommen ist. Das gilt auch für den Wank, auf den am Mittwoch ebenfalls keine Bahn fuhr. 

Aktuelle Informationen gibt es unter www.zugspitze.de.

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