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Daumen hoch: Thomas Unger (l.) und Jan Dose bleiben dem Fernsehpublikum als Kommissare erhalten.

ZDF erteilt Produktionsauftrag

Garmisch-Cops gehen in die zweite Staffel

Garmisch-Partenkirchen - Nach wochenlangem Warten: Das ZDF hat den Produktionsauftrag für zwölf neue Folgen der Krimi-Serie vergeben.

Der erlösende Anruf kam am Montagabend um kurz vor 18 Uhr: Seitdem weiß Alexander Ollig, dass die Garmisch-Cops eine Zukunft haben. Von der neuen Krimi-Serie wird es eine zweite Staffel geben. Das ZDF hat Ollig zufolge den Produktionsauftrag für zwölf neue Folgen erteilt. Diese Nachricht ist nicht nur für das gesamte Produktionsteam der Bavaria Film sowie die Schauspieler gut. Auch GaPa-Tourismus hat nun definitiv einen Grund, die Sektkorken knallen zu lassen. Schließlich wird Garmisch-Partenkirchen in der Vorabendserie kostenlos von seiner schönsten Seite präsentiert. Der geschätzte Werbewert geht in die Millionen.

„Das ist schon toll, wir freuen uns auf jeden Fall sehr“, sagt Tourismusdirektor Peter Ries. Er hatte das Krimiformat bereits zu seinem Start als „Sechser im Lotto“ bezeichnet - angesichts von rund vier Millionen Zuschauern pro Woche im ZDF. Im benachbarten Österreich liefen die Folgen sogar zu besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Dort schauten immer rund eine halbe Million Menschen zu, wie die Kommissare Anton Wölk (Thomas Unger) und Robert Bähr (Jan Dose) im Werdenfelser Land ermitteln. „Ich freue mich, dass es weitergeht“, sagt Dose angesichts des Grünen Lichts vom ZDF. „Für die lieben Kollegen, das ganze Team und mich ist das einen schöne Bestätigung unserer Arbeit“, betont Unger. Nach den Erfahrungen vom vergangenen Jahr kommt er sehr gern nach Garmisch-Partenkirchen zurück. Ähnlich geht es seiner TV-Ehefrau Franziska Schlattner, die die Staatsanwältin Claudia Wölk spielt: „Jaaaa, es geht weiter!“, lautete ihre Reaktion gestern. „Ich glaube, wir haben jetzt in der zweiten Staffel die Möglichkeit, unserer Figuren noch weiter auszuloten und andere Facetten zu zeigen.“

Gedreht werden soll Ollig zufolge ab Mai. Bis dahin nutzt das Team die Zeit, um eine Art Kassensturz zu machen. „Wir schauen, was gut war und was vielleicht nicht so gut.“ Dann werden Drehorte gesucht und die Bücher geschrieben. Als Sendestart für die neuen Folgen ist Anfang 2014 anvisiert. „Dabei kann es sein, dass der Ausstrahlungstermin eventuell von Mittwoch auf Freitag wandert“, erklärt der Produzent. Mit seinem Team hatte Ollig nach der ersten Staffel das Gefühl, gute Arbeit geleistet zu haben. Die Entscheidung für Staffel zwei sei trotzdem eine Erleichterung.

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