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Garmisch-Partenkirchen: Mehr als 300.000 Euro für neue Schneekanonen

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Voller Einsatz am Gudiberg: Die bisher dort aufgebauten Schneekanonen sollen zukünftig im Classic-Gebiet in Betrieb gehen. Foto: Kornatz
Voller Einsatz am Gudiberg: Die bisher dort aufgebauten Schneekanonen sollen zukünftig im Classic-Gebiet in Betrieb gehen. Foto: Kornatz

Garmisch-Partenkirchen - Der Markt Garmisch-Partenkirchen kauft zwölf neue Schneekanonen. Über 300.000 Euro gibt er dafür aus. Ob es diese Geräte tatsächlich braucht, darüber ist sich der Gemeinderat uneins.

Doch diese Debatte für die Notwendigkeit ist eigentlich hinfällig. Denn die Kommune muss die Anlagen kaufen, ob sie nun will oder nicht. Die Beschneiungstechnik ist Teil des umfangreichen staatlichen Förderprogramms für den Ausbau des Skigebietes. Also gab der Gemeinderat gegen zwei Stimmen den Auftrag an den Hersteller frei. Die Summe ist im laufenden Etat eingeplant.

Der Förderbescheid für den Ausbau des Gebietes „Garmisch Classic“ sehe eine gewisse Zahl von Schnee-Erzeugern vor, erklärt Bauamtsleiter Jörg Hahn. „Die haben wir noch nicht ausgeschöpft.“ Daher steht der Markt in der Pflicht, die zwölf Maschinen zu kaufen. „Wir kaufen damit zwölf Kanonen, die wir gar nicht brauchen“, hakte CSU-Vertreter Alois Maderspacher in der Gemeinderatssitzung ein. „Bis jetzt sind sie ja nicht abgegangen . . .“ Dem widersprach Bürgermeister Thomas Schmid (CSB) sofort: „Nein, wir brauchen die schon.“ (matt)

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