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Gefahren am Einsatzort zu meistern ist Ziel der Kurse im Atemschutz-Zentrum Garmisch-Partenkirchen – hier wird gerade die Situation „Bergung eines verletzten Kameraden“ simuliert. 
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125. Kurs  

13 Atemschutzträger fit für die neue „Ampelregelung“

Sie nahmen die Sache mehr als ernst: 13 Feuerwehr-Kräfte absolvierten einen Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger. 

Garmisch-Partenkirchen – Dichter Qualm, hektisches Treiben, Feuerwehrmänner in Uniform – ein Großeinsatz? Nicht ganz, und doch hatte die Szenerie etwas damit zu tun: Im Garmisch-Partenkirchener Atemschutz-Zentrum wurde für den Ernstfall geprobt. 13 Teilnehmer absolvierten hier vor kurzem erfolgreich ihren „Lehrgang für Atemschutzgeräteträger“. Für die Einrichtung war das zugleich ein Jubiläum, denn dies war der 125. Kurs.

Landrat Anton Speer (Freie Wähler) und Kreisbrandrat Johann Eitzenberger gratulierten den Absolventen des Lehrgangs. Beide betonten auch, welch hohen Anforderungen sich die Teilnehmer des Kurses gestellt hatten – dies wurde umso mehr honoriert, als die Feuerwehrmänner ihre Freizeit dafür geopfert hatten.

„Mit den Schulungen vor Ort konnte den Gemeinden seit Gründung des Atemschutz-Zentrums gut 1,8 Millionen Euro Verdienstausfall erspart werden“, sagt Kreisbrandmeister Josef Wakolbinger, Leiter des Atemschutz-Zentrums.

Die Fortbildung war zugleich die erste nach einem neuem Leitfaden der Staatlichen Feuerwehrschulen. Diese aktualisierten Vorgaben sollen für noch mehr Sicherheit am Einsatzort sorgen.

„Die wesentliche Neuerung dabei ist die sogenannte Ampelregelung“, erklärt Wakolbinger. Dabei lernen die Kursteilnehmer anhand von wenigen Entscheidungskriterien, die drei Fälle „Grün“ für keine Gefahr, „Gelb“ für wahrscheinliche und „Rot“ für sehr große Gefahr zu unterscheiden.

„Dieses System soll den Feuerwehrmännern helfen, die Gefahr am Einsatzort schneller und besser einzuschätzen“, erklärt der Kreisbrandmeister. „So können sie den Wassereinsatz anpassen und weiter in den Brandraum vordringen“.


Stefan Gernboeck

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