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In der ersten Reihe: (v. l.) Vorsitzende Frank Richling, Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer und Kommandant Peter Gröbl.

150 Jahre Feuerwehr Garmisch 

Der Höhepunkt des Jubiläums

Die Arbeit hat sich gelohnt: Der Festzug zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Garmisch begeisterte die Zuschauer und war für die Funktionäre um den Vorsitzenden Frank Richling die Bestätigung der wochenlangen Mühen.

In der ersten Reihe: (v. l.) Vorsitzende Frank Richling, Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer und Kommandant Peter Gröbl. fotos: (3) falkenberg

Garmisch-Partenkirchen – Tausende Zuschauer und über 1500 Feuerwehrleute aus dem Landkreis, einige auch aus anderen Teilen Deutschlands, feierten bei einem festlichen Umzug durch die Marktgemeinde gemeinsam das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr Garmisch. Groß und Klein säumten die Straßen, als sich der Festzug, darunter alte Löschfahrzeuge, Kutschen und Feuerwehrkapellen, von der Zugspitzstraße über die Fußgängerzone, die Parkstraße bis hin zum Festzelt am Wittelsbacher Platz bewegten.

Mit kl ingendem Spiel durch die Fußgängerzone – bestaunt von vielen Zuschauern.

„Zwei Jahre Vorbereitung werden heute gekrönt. Ich bin sehr froh und stolz, dass so viele gekommen sind, um mit uns diesen besonderen Tag zu begehen“, erklärt der Erste Vorsitzende der Feuerwehr Garmisch, Frank Richling. Im Hauptberuf arbeitet der 52-Jährige für die Marktgemeinde, doch in den vergangenen 24 Monaten ist neben seinem Job auch viel Zeit und Energie in die Vorbereitungen der 150-Jahr-Feierlichkeiten geflossen. „Der Umzug ist der absolute Höhepunkt aller Veranstaltungen im Rahmen unseres Jubiläums“, erklärt Richling und verrät, dass er sich mit seinem Ausschuss im vergangenen Vierteljahr fast täglich zusammengesetzt hat, damit an diesem Sonntag auch alles reibungslos klappt.

Besonders gefreut hat ihn, dass neben den vielen Kameraden aus den Landkreis-Gemeinden auch Feuerwehren aus dem benachbarten Österreich gekommen waren. Erstmalig dabei waren auch etwa 25 Freunde aus dem hessischen Gaußbach. Sie hatten zur Freude Richlings den ältesten noch existierenden Handspritzenwagen aus dem Jahr 1750 mit im Gepäck, der von vielen bestaunt wurde.

Barbara Flakenberg

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