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Letztes Foto in der Aula: Die Wirtschafts- und Berufsfachschüler haben ihren Abschluss in der Tasche. Viele wollen sich trotzdem weiterbilden.

Manche bleiben an der Schule 

Abschluss Wirtschafts- und Berufsfachschule: Bereit für neue Wege

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Sie haben fertig! Die Absolventen der Wirtschafts- und Berufsfachschule in Garmisch-Partenkirchen haben ihren Abschluss in der Tasche. Der Grundstein für Weiterbildungen ist damit gelegt

Garmisch-Partenkirchen– „Sie haben den Gipfel, ein wichtiges persönliches und berufliches Ziel erreicht“, erklärte Schulleiter Johannes Klucker, als 61 Absolventen der Staatlichen Wirtschaftsschule und zehn der Berufsfachschule der kaufmännischen Assistenten in Garmisch-Partenkirchen verabschiedet wurden. Die Aula der Staatlichen Berufsschule am Holzhof war bis auf den letzten Platz belegt, und es war so warm, dass sich so manch einer Luft zufächelte. Aber die hohen Temperaturen taten der guten Stimmung keinen Abbruch, vielen war die Erleichterung über das Schulende förmlich aufs entspannte Gesicht geschrieben.

„Sie sind sicher sehr froh, dass Sie Ihren Abschluss in der Tasche haben und große Hürden wie Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen nun hinter Ihnen liegen“, sagte Jochen Feldmeier, Stellvertretender Schulleiter. Zwischen den einzelnen Reden sorgten vier Musiker aus Mittenwald für die musikalische Umrahmung der Verabschiedung.

Zu der war auch Landrat Anton Speer (Freie Wähler) gekommen: „Ihr habt es geschafft“, gratulierte er den Absolventen und hob den guten Ruf und die große Bedeutung der Wirtschafts- und Berufsschule für den Landkreis hervor.

Die Bürgermeisterin der Marktgemeinde, Dr. Sigrid Meierhofer (SPD), gratulierte den Jugendlichen ebenfalls: „Genießen Sie es, dass nun der Stress hinter Ihnen liegt“, sagte sie. „Und nutzen Sie weitere Bildungsangebote. Einen Grundstein haben Sie ja nun gelegt.“

Berufsschulleiter Johannes Klucker machte seinen ehemaligen Schülern Mut, sprach vom Fachkräftemangel und davon, dass sie auf dem Arbeitsmarkt „dringend gebraucht werden“. Er zollte vor allem den vier frischgebackenen Fachabiturienten Respekt: „Das berufsbegleitende Abitur ist keine leichte Aufgabe, und es schaffen nicht viele“, sagte der Rektor anerkennend. Und für die Zukunft empfahl er seinen Schützlingen: „Setzt Euch ehrgeizige, aber auch realistische Ziele!“

Er verglich den beruflichen Weg mit einer Bergtour und zitierte Reinhold Messner, der wusste, dass sich Berge im Bewusstsein bilden. „Wählt den für Euch passenden“, sagte Klucker. Jahrgangs- und Klassenbeste Theresa Leitenbauer hat ihren Berg gewählt. Sie möchte Steuerfachangestellte werden. „Ich bleibe hier und freue mich auf die neue Herausforderung“, sagt die 17-Jährige aus Farchant. Ihr Lieblingsfach war übrigens Rechnungswesen.

Die Absolventen:

Vierjährige Wirtschaftsschule: Konstaninos Anyz, Jana Bacher, Malia Bernhard, Lukas Domes, Bernhard Glatz, Stefanie Grünauer, Daniel Heider, Jona Henzold (Klassenbester), Laura Jedamzik, Sarah-Samira John, Christof Leismüller, Leon Lesch, Xaver Mattern, Selina Mensching, Lucas-Felix Nikolaus, Lisa Nissen, Sophia Pfeiffer, Oliver Schiller, Melissa Schröder-Lehnerer, Alea Seyfarth, Anna Wankmüller, Lena Wankmüller, Cassandra Weidelt, Anton Wolf.


Zweijährige Wirtschaftsschule (Handel):Anna Chawgamood, Stephanie Dirnhofer (Klassenbeste) Marie-Christin Distler, Magdalena Kundler, Jacqueline Lang, Leon Mader, Michel Mußmann, Helena Nowak, Gaye Özdemir, Janes Ruder, Stefanie Schnitzbauer, Martina Seitz, Gözde Torgay.


Zweijährige Wirtschaftsschule (Mathe-Zweig): Florian Ademi, Nikola Andrasova, Araya Chanthanamattha, Alexander Fischnaller, Lavinia-Laura Flesar, Abdulkadir Genc, Josef Guglhör, Daniela Hann, Melina Laser, Magdalena Leitenbauer, Theresa Leitenbauer (Jahrgangs- und Klassenbeste), Lukas Magin, Christoph Pilgram, Sebastian Richling, Rebecca Schmidbauer, Simon Schötz, Viktor Sotirov, Corbinian Strobl, Aron Wilhelm, Alex Zecchetto.


Berufsfachschule der kaufmännischen Assistenten: Florian Arends, Christian Haala, Verena Husel (Klassenbeste, Staatspreis), Nina Kern, Artur Klempnerowski, Franziska Mangold (Staatspreis), Johanna Rappensberger, Maximilian Schmitz.

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