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Gehören zu den besten Absolventen 2017: Schreinergeselle Clemens Wagner (5.v.l.) , Holzbildhauerin Marie Saller (3.v.r.) und Marlies Willer (Fachakademie/r.) überzeugten mit ihren Arbeiten die Prüfungskommission in besonderem Maße.

Viel kreatives Potenzial

Abschlussausstellung: Schulen für Holz und Gestaltung

49 Absolventen der Einrichtung nehmen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. Ihre praktischen Arbeiten durften sie  bei der Jahresausstellung zeigen. Die Objekte begeistern die Besucher.

Garmisch-Partenkirchen – Auf ihren Job in einem Planungsbüro freut sich Marlies Willer schon. Ein bisschen bedauert sie aber, dass die Zeit an den Garmisch-Partenkirchner Schulen für Holz und Gestaltung nun zu Ende ist. Hier hat die 26-Jährige ihre Schreiner-Meisterausbildung absolviert. Danach studierte sie an der Fachakademie für Objekt und Design. Sie gehört zu den neun Absolventen, die ihr Abschlussprojekt in der Jahresausstellung „Möbel – Skulpturen – Räume“ präsentieren durften. Ihr Modell, ein für die Münchner Firma ‚Bite Delite‘ entworfener Raum samt Mobiliar und Tresen wurde mit Bestnoten bewertet und wird realisiert.

„Wir hatten in dieser Abschlussklasse tolle Leistungen“, sagte Fachlehrer Roger Mandl. Acht von 18 Schreinermeistern hatten im Zeugnis eine Eins vor dem Komma. Bis zur praktischen Prüfung gilt es, die Meisterstücke anzufertigen. Bei den Holzbildhauern ließen drei junge Frauen ihre männlichen Mitschüler hinter sich und räumten die Staatspreise ab. Marie Saller (21), die mit Auszeichnung bestand, hatte ihren ‚Rieger-Opa‘ in Eichenholz geschnitzt. Beruflich geht die Garmisch-Partenkirchnerin nun andere Wege: „Ich mache eine Ausbildung zur Hebamme“, sagte sie. Bei den Schreinern hatte Clemens Wagner die Nase vorn. Sein Gesellenstück, ein Schreibtisch aus amerikanischen Ahorn, bekam ein „Sehr gut“. Außerdem gewann er den Wettbewerb „Die gute Form“. Auch für den Landeswettbewerb des Fachverbandes der Schreinerinnung ist er nominiert. Leistungen wie diese sind auch Erfolge für die Schule.

Über die Bilanz seiner Einrichtung gab Schulleiter Christoph Schreyer einen Überblick: „Auf wichtigen Messen in Köln und München waren wir wieder vertreten. Besondere Arbeiten wurden mit dem Staats- und Technologiepreis ausgezeichnet“. Auch die Teilnahme an der Bayerischen Landesausstellung in Ettal, die Gestaltung im Sitzungssaal des Landratsamtes und die Präsentation im Finanzamt hob er hervor. Friederike Steinberger, Vizepräsidentin der Regierung von Oberbayern (Trägereinrichtung der Schulen)  ging auf Kooperationsprojekte mit dem Bezirk ein: Arbeiten im Kloster Seon und im Freilichtmuseum Glentleiten.

Landrat Anton Speer hob das große kreative Potenzial der Absolventen hervor: „Ihr sichert den Fortbestand des Handwerks.“ Dekan Andreas Lackermeier zeichnete einige mit dem Preis der Josef-Hannappel-Stiftung aus – für ihr soziales Engagement.

Die Absolventen

Berufsfachschule für Holzbildhauer: Philipp Buhl, Lou Franziska Hampel (Staatspreis), Ömer Kaplan, Johann Lensing-Wolff, Alexandra Paulus (Staatspreis), Marie Saller (Staatspreis) Berufsfachschule für Schreiner;David Börger (Staatspreis, dritter Preis „Die Gute Form“), Benjamin Brenner (Staatspreis, zweiter Preis „Die Gute Form“) Noah Hailer, Jonas Heimann (Staatspreis), Niklas Herrnböck, Rebecca Huck, Benedikt Loidl, Cyril Di Mascio, Christina Roser, Felix Scheuermann, Moritz Siepker, Luc Sohrmann (Staatspreis), Valentin Stewens, Clemens Wagner (erster Preis „Die Gute Form“), Eric Welzel, Markus Willer Meisterschule für Schreiner:Christoph Birner, Simon Blüml Markus Buchberger Niko Fuchs Kevin Gerstmeier Daniel Hagn Fabian Hocke, Maximilian Huber, Richard John, Sebastian Kaufmann, Martin Krapf, Andreas Maderspacher, Tobias Reiter, Tobias Schuhoff, Lukas Soller, Katharina Walser, Simon Werner, Julius Westermeyer Fachakademie: Anna-Lena Eder, Theophil Eichler, Sebastian Fehlberger, Simon Geng, Kim Hörath, Andreas Schmid (Meisterpreisurkunde Staatsregierung), Martin Schwaiger, Robin Tritschler (Meisterpreisurkunde Staatsregierung) Marlies Willer.

Margot Schäfer

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