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Saniert werden beim Kreuzeckhaus das Dach sowie teilweise die Außenfassade.

Projekt der Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen

Schmuckstück Kreuzeckhaus wird weiter aufgehübscht

  • Katharina Bromberger
    vonKatharina Bromberger
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Die Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen hat sich viel vorgenommen: Die Sanierungsarbeiten  am Kreuzeckhaus gehen in die zweite Runde.

Garmisch-Partenkirchen – Viel ist anders in diesem Jahr. Viele Pläne wurden durchkreuzt. Dieser nicht. Wie ausgemacht, sind die Arbeiter und der Kran zurückkehrt ans Kreuzeckhaus. Die Alpenvereinssektion Garmisch-Partenkirchen, der das Haus neben der Kreuzeckbahn gehört, zieht den zweiten Bauabschnitt durch. In einem ersten wurden, wie berichtet, vor einem Jahr das Dach sowie die Außenfassade der Süd- und Ostseite erneuert sowie isoliert. Nun sind die Rückfront und die Westseite an der Reihe. Damit verschwinden endgültig die uralten Materialien, die zum Teil noch aus der Bauzeit 1905/06 stammen. Erneut nimmt die Sektion über 100 000 Euro in die Hand, schätzt der Vorsitzende Udo Knittel. Etwa genauso viel investierte man in die erste Sanierungsphase. „Alles für unser Schmuckstück“, sagt Knittel.

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, ist das Kreuzeck- beziehungsweise Adolf-Zoeppritz-Haus, wie es offiziell heißt, in einem „Top-Zustand“. Im Idealfall zum 30. Mai, wenn auch Hotels- und Beherbergungsbetriebe nach der Corona-Zwangspause wieder öffnen dürfen. Kreuzeckhaus-Pächterin Barbara Bokor bewirtet ihre Gäste ab Donnerstag, 21. Mai. Vorerst jedoch nur auf der Terrasse. Mehr ist laut Verordnung nicht erlaubt. Erst ab 25. Mai öffnen Restaurants und Gastronomiebetriebe unter strengen Auflagen. Bokor plant, bis dahin den Terrassenbetrieb aufrecht zu halten. Wie es jedoch genau weitergeht, entscheidet sie erst noch. Viel hängt von den Gästezahlen und dem Wetter ab. Denn auch bei Regen gilt: Wanderer müssen vorerst draußen sitzen. „Das ist bitter.“ Zudem ist unklar, wann die Bahn startet, die dem Haus viele Kunden bringt. Erst einmal aber freut sich Bokor über den ersten kleinen Schritt in Richtung Normalität an Christi Himmelfahrt. „Wir freuen uns auf jeden, der uns besucht.“  

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