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Liegt im Graben: der Kleinbus nach der Kollision. 

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Am unbeschrankten Bahnübergang: Kleinbus und Zug kollidieren

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Der Unfall war nicht mehr zu verhindern: Der Fahrer eines Kleinbusses konnte an einer schlecht einsehbaren Stelle den herannahenden Zug nicht sehen. Auch die Notbremse des Lokführers half nichts mehr. Es kam zum Zusammenstoß.

Griesen – Das hätte deutlich schlimmer ausgehen können: An einem unbeschrankten Bahnübergang in der Nähe des Garmisch-Partenkirchner Ortsteils Griesen sind am Sonntag ein Kleinbus und ein Regionalzug zusammengekracht. Der Autofahrer zog sich zog sich zum Glück nur leichte Verletzungen zu, die Passagiere im Zug blieben unversehrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 9 Uhr, als der Garmisch-Partenkirchner den Bahnübergang überqueren wollte. Aufgrund der schlechten Sicht auf das Gleis, tastete er sich mit dem Wagen Stück für Stück voran, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zu diesem Zeitpunkt war die Regionalbahn in Richtung Österreich jedoch nur wenige Meter entfernt. Dem 59-Jährigen gelang es nicht mehr, das Fahrzeug rechtzeitig zurückzusetzen. Auch die vom Lokomotivführer sofort eingeleitete Notbremsung konnte die Kollision nicht mehr verhindern.

Laut Angaben der Polizei Garmisch-Partenkirchen entstand an dem Kleinbus mit 15.000 Euro ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Triebwagen der Deutschen Bahn wurde nur leicht demoliert. Eine Schadenssumme sei den Beamten zufolge derzeit noch nicht bekannt.

Drei Stunden musste der Zug stehen, erst gegen 12 Uhr setzte er seine Fahrt fort. Vor Ort waren neben einer Streife der Inspektion Garmisch-Partenkirchen zwei Streifen der Bundespolizei, ein Rettungswagen und ein Notarzt sowie etwa 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Grainau und Garmisch. 

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